Die Behörden konnten keine Straftat belegen! Im vergangenen Sommer wurde der französische Filmstar Gérard Depardieu (70) einer Vergewaltigung bezichtigt. Er soll eine 20-jährige Schauspielerin zweimal sexuell missbraucht haben. Mehr als neun Monate lang führte die Pariser Staatsanwaltschaft aufgrund der Anzeige Vorermittlungen gegen den 70-Jährigen. Nun aber stellte die französische Justiz ihre Untersuchungen gegen Gérard ein: Hinweise auf mögliche Vergehen konnten nicht gefunden werden.

Nachdem die junge Frau den Schauspieler angezeigt hatte, folgte das übliche Verfahren: Die Staatsanwaltschaft leitete Vorermittlungen ein, prüfte genauestes jede der Beschuldigungen. Gérard selbst wies jegliche Vorwürfe zurück und sei mehr als erschüttert über die Anzeige gewesen. Im August 2018 sagte sein Anwalt Hervé Temime dem Sender BFMTV: “Eine Anschuldigung dieser Art ist das Gegenteil von dem, was er ist.” Ein offizielles Ermittlungsverfahren wurde schlussendlich aber nicht anberaumt. Hierfür hätten schlichtweg beweiskräftige Indizien oder Anhaltspunkte für ein schwerwiegendes Vergehen seitens der Filmlegende gefehlt.

Der in Russland lebende Schauspieler wurde vor allem durch seine Hauptrolle in der Filmreihe “Der Graf von Monte Christo” weltberühmt. Für seine Darstellung des “Cyrano von Bergerac” wurde er für einen Oscar nominiert. Später spielte er unter anderem in mehreren Verfilmungen den Obelix aus den Asterix-und-Obelix-Comics.

Gérard Depardieu bei der Berlinale 2016Getty Images
Gérard Depardieu bei der Berlinale 2016
Gérard Depardieu, SchauspielerDaina Le Lardic / Isopix
Gérard Depardieu, Schauspieler
Gérard Depardieu, SchauspielerGetty Images
Gérard Depardieu, Schauspieler


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