Dzsenifer Marozsán (27) hatte eine Lungenembolie, die tödlich hätte enden können! Im Sommer 2018 brach die Fußball-Nationalspielerin während der Geburtstagsfeier ihrer Mutter unter Atemnot zusammen – aus zunächst unerklärlichen Gründen. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass die Blutgefäße in ihrer Lunge verstopft gewesen waren – ausgelöst durch eine Thrombose in der Wade. Diese wiederum rührte vermutlich von der Einnahme einer falschen Anti-Babypille, wie Dzsenifer jetzt in einem Interview erklärte.

"Ich durfte mich eine Woche lang nicht bewegen und lag im Bett, ich war total schlapp", erinnerte sich die Profi-Sportlerin an die Wochen nach der Lungenembolie im Gespräch mit Bunte. Wie genau es zu der Thrombose kommen konnte, sei nicht eindeutig belegbar. Dennoch stehe fest: "Zum einen habe ich offenbar meine Anti-Babypille nicht vertragen, ich habe sie danach sofort abgesetzt." Zum anderen könnte auch mangelnde Bewegung auf langen Reisen zu der Blutpfropfbildung im Bein geführt haben. "Ich war zum Beispiel mal zwölf Stunden nach Ungarn mit dem Auto unterwegs", erläuterte die 27-Jährige.

Inzwischen trägt Dzsenifer Kompressionshosen und spezielle Strümpfe, um ihre Beine zu entlasten. Zudem achte sie beim Fliegen darauf, genug zu trinken. Dass die gebürtige Ungarin nun über ihr schreckliches Erlebnis spricht, hat einen guten Grund: "Weil ich andere Frauen sensibilisieren will. Der Arzt muss die Pille genau auf sie abstimmen. Das ist wichtig", betonte Dzsenifer abschließend.

Dzsenifer Marozsan bei der UEFA Frauen-EM 2017Maja Hitij/Getty Images
Dzsenifer Marozsan bei der UEFA Frauen-EM 2017
Dzsenifer Marozsan im Januar 2019 in SpanienGetty Images
Dzsenifer Marozsan im Januar 2019 in Spanien
Dzsenifer Marozsan im Juni 2019Getty Images
Dzsenifer Marozsan im Juni 2019
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