Ein Ausnahmetalent am Pranger! Bereits im Alter von sechs Monaten ahmte Eldrick Tont alias Tiger Woods (43) die Golfschwünge seines Vaters nach. Im Laufe seiner preisgekrönten Karriere strich der heute 43-Jährige unzählige Rekorde ein. Nun sieht sich der Profigolfer einer harten Anklage gegenübergestellt: Er soll für den Tod eines Mannes verantwortlich sein, der im Jahr 2018 bei einem Autounfall ums Leben kam – diese Anschuldigung weist er jetzt jedoch zurück.

Die Golflegende wird laut TMZ derzeit von den Eltern des verstorbenen Nicholas Immesberger verklagt. Sie behaupten, Tiger, seine Freundin Erica Herman und die Angestellten seines Restaurants "The Woods Restaurant" hätten 2018 zum Tod ihres Sohnes beigetragen. Man habe Nicholas geradezu betrunken gemacht und ihn später dennoch fahren lassen. Der damals 24-Jährige arbeitete als Barkeeper für Tigers Restaurant, als er in der Nacht vom 10. Dezember 2018 auf der Heimfahrt tödlich verunglückte – mit einem Blutalkoholspiegel von 2,56 Promille. Das ist mehr als dreimal so hoch, wie gesetzlich erlaubt.

In der Anklageschrift wird behauptet, Tiger und seine Freundin hätten "vernünftigerweise wissen müssen", dass Immesberger ein Problem mit Alkohol hatte und dass Tiger "direkt dafür verantwortlich ist, dass seine Mitarbeiter und sein Management (...) den Mitarbeitern nicht zu viel davon anbieten." Nun beantragten Tigers Anwälte allerdings, die Klage fallenzulassen. Sie gaben an, dass er nicht der Eigentümer, sondern nur ein Investor des Restaurants sei und an dem betreffenden Tag gar nicht anwesend war.

Tiger Woods beim US Open 2019Getty Images
Tiger Woods beim US Open 2019
Tiger Woods, ProfigolferGetty Images
Tiger Woods, Profigolfer
Tiger Woods im Mai 2019Getty Images
Tiger Woods im Mai 2019


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