Heidi Klum (46) im Show-Rausch: Sie ist nicht nur nach wie vor in ihrem Kult-Format Germany's next Topmodel aktiv, sondern bestätigte vor Kurzem auch ein gemeinsames Online-Format mit dem US-amerikanischen Modeberater Tim Gunn (65). Doch damit nicht genug! Sie bekommt eine weitere ProSieben-Show mit dem Titel "Queen of Drags". Die inoffizielle Vorlage des Formats: RuPaul's Drag Race. Doch im Gegensatz zu der US-Erfolgssendung soll hierzulande mit Heidi keine Dragqueen das Oberhaupt der Show werden. In der deutschen Drag-Szene stößt diese Entscheidung nicht unbedingt auf Verständnis.

"Ich finde, es gilt herauszufinden, ob und wie verdient sie sich bisher in Zusammenhang mit Drag/Travestie gemacht und ob sie genügend Einblick in die Szene hat, um diese Rolle zu erfüllen", verriet Jacky-Oh Weinhaus, die Vorsitzende der Partei Travestie für Deutschland, kurz TfD, im Gespräch mit Promiflash. Die brünette Künstlerin fände eine gestandene Dragqueen als Show-Mutter passender. "Will man tatsächlich mehr LGBTIQ*-Sichtbarkeit erzeugen oder geht es tatsächlich nur um beschissene Geldmacherei durch Einschaltquoten?", so Jacky weiter.

Die Berliner DragDJane Fixie Fate ist zwiegespalten: "Einerseits kann ich ProSieben verstehen, dass sie Quoten machen müssen, andererseits haben wir im deutschsprachigen Raum mehr als genug Künstler, die dafür qualifizierter wären." Immerhin sitzt neben La Klum auch Drag-Star Conchita Wurst (30) in der Jury, die den Alltag eines Travestiekünstlers in- und auswendig kennt.

Jacky-Oh Weinhaus, Vorsitzende der TfDAlexander Winter
Jacky-Oh Weinhaus, Vorsitzende der TfD
Fixie Fate, Berliner DragDJaneCopyright by Chipi
Fixie Fate, Berliner DragDJane
Modelikone Heidi Klum bei den CFDA Fashion Awards 2019Getty Images
Modelikone Heidi Klum bei den CFDA Fashion Awards 2019
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