Mit ihrem Soundtrack zur Disney-Realverfilmung König der Löwen hat Superstar Beyoncé (37) mal wieder ein musikalisches Meisterwerk geschaffen. Einige Fans sind sich sogar sicher, dass die 37-Jährige mit dem Titelsong "Spirit" einen der begehrten Oscars einheimsen wird. Doch neben Begeisterung hagelt es für die berühmte Künstlerin auch Kritik. Für ihr Album wurde nämlich kein Sänger oder Musiker aus Kenia engagiert.

Warum das so relevant ist? Beyoncé beschreibt "The Lion King: The Gift" als einen "Liebesbrief an Afrika". Die Disney-Geschichte um den Löwen Simba spielt sich in der ostafrikanischen Savanne Serengeti ab, die sich vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias erstreckt. Dort wird auch die Sprache Swahili gesprochen, aus der der berühmte Spruch "Hakuna Matata" stammt. Trotzdem wurden für das Musikalbum zum Film keine lokalen Künstler integriert. In den sozialen Netzwerken entfachte deswegen eine hitzige Diskussion.

Auch John Katana, Sänger aus Kenia, findet laut TMZ, dass kenianische Künstler mit dabei hätten sein sollen. Er betonte zudem, dass es er und seine Band waren, die die Phrase "Hakuna Matata" in den 80ern berühmt gemacht haben. Auf dem Album “The Lion King: The Gift” wurden einige Künstler aus Westafrika integriert – darunter WizKid, Yemi Alade und Burna Boy aus Nigeria und Produzent Shatta Wale aus Ghana.

Szene aus Beyoncés Musikvideo zu "Spirit"Musikvideo: "Beyoncé" mit "Spirit"
Szene aus Beyoncés Musikvideo zu "Spirit"
Beyoncé bei der "König der Löwen"-Premiere in LondonGetty Images
Beyoncé bei der "König der Löwen"-Premiere in London
Beyoncé und Töchterchen Blue IvyGetty Images
Beyoncé und Töchterchen Blue Ivy
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