Pharrell Williams (46) bereut den Erfolg mit “Blurred Lines”. Der Rapper hatte 2013 mit Sänger Robin Thicke (42) und Rapper T.I. einen weltweiten Hit gelandet. Das Video machte nebenbei Model Emily Ratajkowski (28) dank eines Nacktauftritts zum Star. Schon damals hatten Feministinnen die Ode an “verwischte Grenzen” beim Flirten mit Zeilen wie “Ich weiß, dass du es willst” heftig kritisiert. Die #MeToo-Bewegung hat nun aber dafür gesorgt, dass auch Pharrell einsieht: “Blurred Lines” war einfach daneben.

“Einige meiner alten Songs würde ich heute nie mehr schreiben oder singen. Einige dieser Sachen sind mir peinlich”, erklärte er dem US-Magazin GQ für dessen “New Masculinity”-Ausgabe. “Blurred Lines” war dabei für Pharrell der Wendepunkt. “Ich habe es anfangs nicht kapiert”, räumte er mit Blick auf die Kritik am Liedtext ein: “Und dann habe ich verstanden, dass es Männer gibt, die sich genau dieser Sprache bedienen, wenn sie eine Frau ausnutzen.”

Die Erfahrung ging weit über “Blurred Lines” hinaus. “Ich erkannte, dass in unserem Land eine chauvinistische Kultur herrscht. Das war mir nicht bewusst – ebenso, dass einige meiner Lieder das unterstützten”, erinnerte sich Pharrell. Er sah sich dabei auch als Produkt seiner Zeit. “Ich wurde während einer anderen Ära geboren”, sagte der “Happy”-Sänger. Damals sei vieles normal gewesen, was heute nicht mehr akzeptabel sei.

Pharrell Williams bei der Premiere von "König der Löwen"
Getty Images
Pharrell Williams bei der Premiere von "König der Löwen"
Pharrell Williams 2017 in Los Angeles
Kevork Djansezian/Getty Images
Pharrell Williams 2017 in Los Angeles
Pharell Williams, Sänger
Emma McIntyre/Getty Images for Lorraine Schwartz
Pharell Williams, Sänger
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Eigentlich nicht – feier den Song heute noch.


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