Übles Nachspiel für Mesut Özils (31) politische Äußerung! Der ehemalige Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft stand schon mehrfach wegen seiner politischen Ansichten in der Kritik. Jetzt hat er mit einem politischen Netz-Beitrag erneut für Furore gesorgt: Der FC Arsenal-Kicker hatte sich für die im chinesischen Gebiet Xinjiang unterdrückten, 11 Millionen muslimischen Uiguren stark gemacht. Eine Reaktion von China ließ nicht lange auf sich warten...

Sonntag Abend sollte Mesuts Mannschaft in der Premier League auf Manchester City treffen – ein Spiel der Superlative und absolutes Pflicht-Programm für jeden Fußball-Fan. Doch in China wird das Spiel nun überraschend nicht im TV übertragen, wie Chinas englischsprachige Tageszeitung Global Times verkündete: "Chinas staatlich geführte Videoüberwachung hat das Sonntagsspiel von Arsenal gegen Manchester City aus dem Sendeplan genommen, nachdem Arsenal-Star Mesut Özil mit seinen falschen Kommentaren zu Xinjiang die chinesischen Fans und die Fußballbehörden enttäuscht hatte."

Nach dem Netz-Beitrag hatte sich Mesuts Verein Arsenal umgehend öffentlich auf verschiedenen chinesischen Plattformen von den Aussagen seines Mittelfeldspielers distanziert: "Hinsichtlich der Kommentare von Mesut Özil in den sozialen Netzwerken muss Arsenal eine klare Aussage treffen [...]. Als Fußballklub hat sich Arsenal immer an den Grundsatz gehalten, sich nicht politisch zu engagieren", hieß es in einem Statement. Mesuts Post gebe lediglich seine persönliche Meinung wieder. Eine Zuspitzung des Konflikts konnte damit jedoch nicht mehr verhindert werden.

Mesut Özil bei der Premier League 2019
Getty Images
Mesut Özil bei der Premier League 2019
Mesut Özil
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Mesut Özil
Mesut Özil im Mai 2019
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Mesut Özil im Mai 2019


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