Fler (37) ist aktuell nicht nur mit seiner Musik in den Schlagzeilen. Im Zuge der Kampagne "UnhateWoman" teilte am Sonntag eine Feministin ein Video der Frauenrechtsorganisation Terre des Femme, in dem frauenfeindliche Textstellen aus Liedern von Kollegah (35), Farid Bang (33), GZUZ und Fler vorgelesen werden. Daraufhin soll der Rapper die Dame via Social-Media beleidigt, bedroht und sogar ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben. Zu diesem Streit hatte nun eine RTL-Reporterin samt Kameramann den Musiker auf offener Straße befragen wollen. Bei dem Interview-Versuch ging Fler offenbar auf das Fernseh-Team los.

Laut einem Beweisvideo, das RTL.de vorliegt, soll Patrick Losenský – so Flers bürgerlicher Name – das Kamerateam am Berliner Ku'Damm attackiert haben. Zuvor war er offenbar mit einer Frau in einem Juweliergeschäft gewesen, draußen hatte das Journalistenteam auf ihn gewartet. Wie der Clip zeigt, nahm der 37-Jährige die Ausrüstung des Kameramanns, warf diese zu Boden und trat dagegen. Nach Angaben des Fernsehsenders soll er dann zugeschlagen haben, so dass der Kameramann mit einer Platzwunde am Auge ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Reporterin sei in einen Hauseingang geflüchtet und habe die Tür von innen verriegelt. Als die Polizei eintraf, war der "Neue Deutsche Welle"-Interpret bereits nicht mehr vor Ort.

Auf seinem Instagram-Account schilderte der Berliner am Dienstag die Situation aus seiner Sicht. Er nannte das Vorgehen des RTL-Teams ein "typisches An-den-Pranger-Stellen der Boulevard-Presse". Es habe sich nicht um ein "spontanes Interview" gehandelt. Bevor es zu der Auseinandersetzung gekommen sei, habe er die Reporterin, die mit zwei Kameramännern vor Ort gewesen sei, mehrfach gebeten, ihn und vor allem seine Freundin nicht zu filmen. Als er die Kamera auf den Boden geschlagen habe, seien die beiden Männer auf ihn losgegangen.

Fler im Mai 2019
Instagram / fler
Fler im Mai 2019
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