R. Kelly (53) lässt keine Chance ungenutzt, um frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen zu werden. Der Rapper sitzt seit Juli 2019 aufgrund mehrerer Straftaten in Untersuchungshaft in Chicago. Unter anderem wird ihm Erpressung und sexueller Missbrauch vorgeworfen. Schon im Oktober des vergangenen Jahres hatte der "Ignition"-Interpret versucht, bis zum Beginn seines Prozesses seine Freilassung zu erwirken. Doch er scheiterte nicht nur mit diesem Antrag – sondern nun auch mit seinem inzwischen dritten!

Wie Daily Mail berichtet, soll R. Kelly dieses Mal argumentiert haben, dass er während der aktuellen, weltweiten Krise als Risikopatient gelte und aus diesem Grund vorzeitig aus seiner Haft entlassen werden müsse. Die Richterin Ann Donnelly soll am Freitag den Antrag jedoch mit folgender Begründung angelehnt haben: "Ich bin nicht der Meinung, dass die Diagnose Prädiabetes einen zwingenden Grund für die Freilassung des Angeklagten darstellt."

Der Sänger leidet offenbar unter einer Vorstufe der Zuckerkrankheit, welche im Vergleich zur schwereren Form Diabetes nicht als Risikofaktor in der aktuellen Lage gelte. Laut der Juristin würden ihn Gefängnisärzte nichtsdestotrotz dabei unterstützen, durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung seinen Lebensstil zu verändern und auf diese Weise "Kellys Sicherheit während der Inhaftierung" zu gewährleisten.

R. Kelly vor dem Chicagoer Cook County Gefängnis, Februar 2019
G.N.Miller/NYPost / MEGA
R. Kelly vor dem Chicagoer Cook County Gefängnis, Februar 2019
R. Kelly im März 2019 in Chicago
Getty Images
R. Kelly im März 2019 in Chicago
R. Kelly im Juni 2019 in Chicago
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R. Kelly im Juni 2019 in Chicago
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