Auch Arabella Kiesbauer (51) wurde zum Opfer von rassistischen Angriffen! Im Zuge der Black-Lives-Matter-Bewegung sprechen immer mehr Prominente offen über den Hass, den sie von anderen aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe erfahren haben. Auch Arabella hat es als Tochter einer deutschen Theaterschauspielerin und eines ghanaischen Ingenieurs nicht immer leicht. Seit sie in der Öffentlichkeit steht, wird sie bedroht. Vor Jahren wurde auf die Talkmasterin sogar ein Briefbombenanschlag verübt.

Seit ihre Talkshow "Arabella" 1994 täglich im TV ausgestrahlt wurde, habe sie Drohbriefe bekommen. Der Höhepunkt war eine Briefbombe, die 1995 in ihrem Studio hochging. Arabellas Assistentin wurde damals leicht verletzt. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erinnerte die 51-Jährige sich an diesen Tag zurück: "Zuerst war ich wie gelähmt. Das Schlimmste war [....] der Verlust der Unschuld, wenn Sie verstehen, was ich meine." Durch diesen Angriff habe sie die "Leichtigkeit des Seins" verloren und sich von dem "unerschütterlichen Glauben an das Gute" verabschieden müssen.

Auch heute noch bekommt die Moderatorin der österreichischen Bauer sucht Frau-Version Drohbriefe, jedoch mit einem Unterschied zu damals: "Früher bekam ich rassistische Briefe ohne Absender, mittlerweile stehen der komplette Name und die Anschrift darauf." Die zweifache Mutter sei sich sicher, dass Rassismus sie ihr Leben lang begleiten werde.

Arabella Kiesbauer, Moderatorin
Instagram / arabellakiesbauer
Arabella Kiesbauer, Moderatorin
Arabella Kiesbauer mit ihrem Mann Florens Eblinger
Getty Images
Arabella Kiesbauer mit ihrem Mann Florens Eblinger
Arabella Kiesbauer, Januar 2020
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Arabella Kiesbauer, Januar 2020


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