Es war ein Schock für J.K. Rowlings (54) Fans und ihr Umfeld. Im Rahmen ihrer Menstruations-Äußerung, die ihr einen riesigen Shitstorm seitens der LGBTQ-Community eingebracht hatte, machte die Harry Potter-Schöpferin nun eine traurige Enthüllung: Sie sei in der Vergangenheit Opfer von häuslicher Gewalt sowie sexuellen Übergriffen geworden. Joanne offenbarte weiter, dass sie glücklicherweise ihrer ersten, gewalttätigen Ehe entkommen sei. Jetzt meldete sich ihr Ex-Mann, der mutmaßliche Täter, zu Wort.

Im Interview mit Daily Mail schilderte Jorge Arantes, der von 1992 bis 1993 mit Joanne zusammen war, seine Sicht der Dinge. Zwar dementierte er ihre Beschreibung einer "gewalttätigen Ehe" und betonte, es habe "keine häusliche Gewalt oder sexuellen Übergriffe" gegeben – im Gegensatz dazu gab er jedoch auch zu: "Ich habe sie geschlagen, aber es tut mir nicht leid, dass ich sie geschlagen habe." Weiter erklärte Jorge: "Das war aber kein Missbrauch." Welche Konsequenzen diese Aussage für ihn haben könnte, ist bisher nicht bekannt. Joanne hat sich bisher nicht zu dem Statement ihres Ex-Manns geäußert.

Auch nach all der Zeit habe es die Autorin viel Mut gekostet, mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Joanne habe sich bisher nie dazu geäußert, weil es traumatisch für sie sei, diese Erinnerungen erneut wachzurufen. "Ich erwähne diese Dinge jetzt nicht in dem Versuch, Sympathien zu gewinnen, sondern aus Solidarität mit den Frauen mit einer ähnlichen Geschichte", stellte die 54-Jährige klar.

J.K. Rowling, Schriftstellerin
Getty Images
J.K. Rowling, Schriftstellerin
J.K. Rowling bei den British Academy Film Awards 2017
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J.K. Rowling bei den British Academy Film Awards 2017
J.K. Rowling bei der Premiere von "Fantastische Tierwesen 2", November 2018
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J.K. Rowling bei der Premiere von "Fantastische Tierwesen 2", November 2018


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