Til Schweiger (56) pfeift auf seine Kritiker! Der Wahl-Hamburger ist längst nicht mehr nur als Schauspieler erfolgreich, sondern auch als Regisseur: Seine Streifen "Keinohrhasen", "Kokowääh" und "Honig im Kopf" gehören zu den kommerziell erfolgreichsten Filmen Deutschlands. Beim Kinopublikum sind seine Arbeiten beliebt, von vielen Feuilletonisten werden seine Werke jedoch verrissen. In einem Interview machte er nun deutlich: Ihm macht die Kritik an seinen Filmen nichts aus!

"Du kannst dir nicht wünschen, von allen Kritikern in Deutschland geliebt zu werden", erklärte er gegenüber der Zeit. Wenn er das machen würde, dann müsse er sich "aufknüpfen" und da habe er keine Lust drauf. Aus Spaß habe er Kollegen einmal vorgeschlagen: "Lasst uns ein Thema nehmen, das den Kritikern gut gefällt, dann drehen wir den Film in Schwarz-Weiß mit möglichst wenig Schnitten und ganz langen Einstellungen und versuchen, jeglichen Erzählrhythmus zu vermeiden." Wenn man so einen Film machen und "Regie: Til Schweiger" drauf schreiben würde, sei seiner Meinung nach aber trotzdem nichts gewonnen.

Zuletzt produzierte Til eine Doku über den Profi-Kicker Bastian Schweinsteiger (35): In "SCHWE31INS7EIGER: Memories – Von Anfang bis Legende" geht es um dessen Privatleben und die Höhen und Tiefen, die der Weltmeister von 2014 während seiner Karriere erlebte. Seit 5. Juni ist der Film auf Amazon Prime zu sehen.

Til Schweiger 2017 in Hamburg
Getty Images
Til Schweiger 2017 in Hamburg
Til Schweiger, Schauspieler
ActionPress/M Weber
Til Schweiger, Schauspieler
Bastian Schweinsteiger, Til Schweiger, Ana Ivanovic und Angelique Kerber, Februar 2020
Instagram/tilschweiger
Bastian Schweinsteiger, Til Schweiger, Ana Ivanovic und Angelique Kerber, Februar 2020
Was sagt ihr zu Tils Einstellung?114 Stimmen
92
Gut, er sollte die Kritik nicht an sich heranlassen!
22
Ich finde, er sollte sich die Kritik mehr zu Herzen nehmen.


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