Naomie Harris (44) übt Kritik an den James Bond-Filmen. Die Schauspielerin ist seit acht Jahren Teil der 007-Abenteuer. Sie spielt an der Seite von Hauptdarsteller Daniel Craig (52) die Rolle der Eve Moneypenny und agiert ebenfalls als Agentin. In dem Streifen "Keine Zeit zu sterben", der im April nächsten Jahres in die Kinos kommen wird, gehört die US-Amerikanerin ebenfalls zu den sogenannten "Bond Girls". Dabei würde sich Naomie eine andere Bezeichnung wünschen.

"Man kann uns nicht als Mädchen bezeichnen. Wir sind richtige Frauen", findet die 44-Jährige im Interview mit The Mirror. Vor allem in dem neuen Film seien die weiblichen Charaktere beeindruckende Frauen, die die Handlung vorantreiben würden. Darin sehe sie auch den Unterschied zu früheren Produktionen: "Schaut man sich die alten Bond-Filme an, ist die Bezeichnung Mädchen vermutlich angemessen, weil es sich dabei nicht um vollständig ausgearbeitete Charaktere handelt", erklärt sie.

Tatsächlich hat sich Moneypenny über die Jahre hinweg deutlich verändert. Früher verkörperte sie noch die emsige Sekretärin von Bonds Chefin M. Als Naomie 2012 zu dem Cast stieß, schrieben die Produzenten den Charakter aber ein bisschen um: Die Vorzimmerdame bekam den Vornamen Eve, ist jünger als früher und verlässt ihren Schreibtisch, um die Arbeit als Agentin aufzunehmen.

Naomie Harris bei den BAFTA Awards 2020
Getty Images
Naomie Harris bei den BAFTA Awards 2020
Daniel Craig als James Bond in "Skyfall"
ActionPress
Daniel Craig als James Bond in "Skyfall"
Naomie Harris in London, Dezember 2018
Getty Images
Naomie Harris in London, Dezember 2018
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Ich mochte die alte Rolle lieber.


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