Vor wenigen Tagen ist der Berliner Starfriseur Udo Walz (✝76) an den Folgen eines Diabetes-Schocks überraschend verstorben. Er lag deswegen kurz vor seinem Tod ein paar Tage lang im Koma. Die letzten Tage konnte ihn sein Ehemann Carsten Thamm-Walz allerdings nicht mehr besuchen. In einem Interview verriet Carsten nun, dass er sich nicht einmal mehr persönlich von seinem Ehemann vor dessen Tod verabschieden konnte.

Weil Carsten kurz vorher Kontakt zu einen Corona-infizierten Menschen hatte, musste er in Quarantäne und konnte Udo deswegen nicht mehr im Krankenhaus besuchen. "Ich habe Udo vor fünf Tagen via Tablet gesehen. Das machen sie jetzt in den Krankenhäusern bei den Menschen so, die Abschied nehmen wollen und nicht mehr hinkommen dürfen. Es war furchtbar", erinnerte sich der Trauernde im Gespräch mit Bild an diese Situation zurück.

Für seine Bestattung hatte Udo selbst genaue Vorstellungen, die er noch zu Lebzeiten mit seinem Partner teilte. "Udo wollte verbrannt und dann in der Natur beigesetzt werden. Er wollte, dass seine Asche über eine Wiese gepustet oder anonym unter einem Baum bestattet wird. Das entscheide ich dann noch", verriet Carsten.

Carsten Thamm-Walz, 2012 in Berlin
Andreas Rentz/Getty Images
Carsten Thamm-Walz, 2012 in Berlin
Carsten Thamm-Walz und Udo Walz
Getty Images
Carsten Thamm-Walz und Udo Walz
Udo Walz und Carsten Thamm-Walz, 2018 in Berlin
James Coldreay/ActionPress
Udo Walz und Carsten Thamm-Walz, 2018 in Berlin
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