Rose McGowan (47) muss eine Niederlage vor Gericht einstecken. Die Schauspielerin beschuldigt den ehemaligen Hollywoodproduzenten Harvey Weinstein (68), sie sexuell missbraucht zu haben. Außerdem wirft sie ihm unter anderem Betrug und Erpressung vor. Weinstein sitzt zurzeit aufgrund weiterer Vergewaltigungsfälle bereits eine 23-jährige Haftstrafe ab. Rose möchte ihren einstigen, mutmaßlichen Peiniger noch einmal aufgrund der Erpressungsvorwürfe vor Gericht stellen. Ein Richter wies jetzt allerdings neun von insgesamt elf Anklagepunkten zurück.

Wie Variety berichtet, hatte Rose Klage gegen Weinstein, seine Anwälte Lisa Bloom (59) und David Boies, sowie den privaten Nachrichtendienst Black Cube eingereicht. Unter anderem ging es dabei um Anschuldigungen wie Erpressung, Betrug, Verletzung der Privatsphäre, widerrechtliche Aneignung und illegales Abhören. Der 68-Jährige und seine Anwälte sollen laut Rose eine Black-Cube-Mitarbeiterin angeheuert haben, die sich mit ihr angefreundet hätte, um so an Informationen über Roses Autobiografie "Mutig" zu gelangen. Dadurch hätten die Angeklagten sich erhofft, die Veröffentlichung zu verhindern und sie zu diskreditieren. In dem 2018 erschienen Buch beschreibt die Charmed-Darstellerin auch den Missbrauch durch Weinstein.

Der zuständige Richter wies den Großteil der Klage nun ab. Einige Anklagepunkte seien verjährt, bei anderen sei der Straftatbestand nicht erfüllt. Lediglich zwei Anklagepunkte wegen Betrugs wurden zugelassen. Dafür werden sich Weinstein und seine beiden Anwälte vor Gericht verantworten müssen.

Rose McGowan im Oktober 2019 in London
Getty Images
Rose McGowan im Oktober 2019 in London
Harvey Weinstein, Regisseur
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Harvey Weinstein, Regisseur
Rose McGowan, Schauspielerin
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Rose McGowan, Schauspielerin


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