Fler (38), der mit richtigem Namen Patrick Losensky heißt, muss sich seit November wegen einer Reihe von Straftaten vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten verantworten. Dem Rapper werden unter anderem Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchte Nötigung und Fahren ohne Führerschein vorgeworfen. Am 5. November wurde die Hauptverhandlung jedoch nach nur zwei Tagen erst einmal auf Eis gelegt und alle Folgetermine abgesagt. Nun geht der Prozess gegen Fler weiter.

Wie Spiegel berichtete, wird der Prozess nun noch einmal von vorn aufgerollt und vermutlich schwieriger als gedacht. Während der Rapper vor Gericht von seinem Schweigerecht Gebrauch macht, gab sein Verteidiger Stefan König ein Eröffnungsstatement ab. Darin verwies er unter anderem auf die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass man bei beleidigenden Äußerungen immer den Kontext beachten müsse. "Besonders grobe und rüpelhafte Äußerungen" seien in der Rap-Szene üblich und die Vorwürfe "an den Haaren herbeigezogen".

Der 38-Jährige beschimpfte nicht nur 2019 bei einer Fahrzeugkontrolle einen Polizisten als "Schwanz", sondern lieferte sich regelmäßig Beefs mit Bushido (42). Doch sein Anwalt redet von Vorwürfen, die es in Zeiten einer Pandemie nicht wert seien, verhandelt zu werden. "Schon erstaunlich, was die Staatsanwaltschaft hier alles zusammengekratzt hat", beschwerte sich der Verteidiger des Songwriters.

Fler im Amtsgericht Moabit
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Fler im Amtsgericht Moabit
Fler im Jahr 2006 bei "The Dome"
THÜRINGEN PRESS
Fler im Jahr 2006 bei "The Dome"
Fler im April 2019
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Fler im April 2019
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