Seit vergangenem Oktober moderiert Ruth Moschner (44) werktäglich das "Buchstaben Battle". In der Vorabendsendung treten zwei Teams in mit Rätseln gefüllten Runden gegeneinander an, am Ende kann ein Kandidat mit bis zu 10.000 Euro nach Hause gehen. Um bei der Moderation des Duells alle Zuschauenden einzubeziehen, ist Ruth um eine gendergerechte Sprache gemüht. Allerdings scheinen damit nicht alle Fans der Quizshow einverstanden zu sein. Im Anschluss an eine ihrer jüngsten Sendungen erhielt die gebürtige Münchnerin daher eine aufgebrachte Nachricht.

"Grundsätzlich finde ich Sie klasse, allerdings haben Sie 'Zuschauer*innen' heute sehr nervig gegendert. Das nervte mich so sehr, dass ich nicht mal mehr dort reinzappen werde", schrieb der (offenbar ehemalige) Zuschauer. Weiterhin bat er die Moderatorin darum, die Sprache nicht weiter zu "filetieren". Das wollte Ruth nicht unkommentiert lassen und veröffentlichte die anonymisierte Nachricht auf Instagram. "Es ist tragisch, dass Frauen 2021 immer noch nur als Anhängsel in der Deutschen Sprache stattfinden", schrieb sie dazu. Für sie sei das Gendern der erste Schritt, "die Ladys mit ins Boot zu holen".

Ihre Follower schienen in der Diskussion geteilter Meinung zu sein. "Und was spricht dagegen, 'Zuschauerinnen und Zuschauer' zu sagen statt 'Zuschauer[Sprechpause]innen?", fragte beispielsweise ein User. Infolge ähnlicher Kommentare ergänzte Ruth dann ihren Beitrag und erklärte, dass das Gendersternchen alle, also auch nicht-binäre Menschen einbeziehe.

Ruth Moschner, Moderatorin von "Buchstaben Battle"
Sat.1 / Willi Weber
Ruth Moschner, Moderatorin von "Buchstaben Battle"
Ruth Moschner, Mai 2020
Instagram/ruthmoschner
Ruth Moschner, Mai 2020
Ruth Moschner, Juni 2020
Instagram/ruthmoschner
Ruth Moschner, Juni 2020
Wie findet ihr es, dass sich Ruth um eine gendergerechte Sprache bemüht?2577 Stimmen
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Großartig, sie ist ein echtes Vorbild!
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Na ja, das ist schon ein bisschen umständlich...


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