Novak Djokovic (34) ließ seinen Emotionen wieder einmal freien Lauf! Der Tennisprofi hatte schon im vergangenen Jahr mit einem Wutausbruch für Schlagzeilen gesorgt. Damals hatte er aus Frust einen Ball quer über das Spielfeld geschlagen und traf prompt die Linienrichterin direkt am Kehlkopf. Bei den Olympischen Spielen in Tokio lief es für den Serben nun ebenfalls nicht nach Plan. Ohne Medaille muss er wieder nach Hause fahren. Schon während des Matchs rastete Novak vor Wut mehrfach aus.

Nachdem der 34-Jährige bereits das Halbfinale gegen Alexander Zverev (24) vergeigt hatte, spielte er dann gegen den Spanier Pablo Carreño Busta um Bronze. Doch auch hier verlor der Weltranglisten-Erste überraschend. Dass es auf eine Pleite hinauslaufen könnte, hatte Novak wohl schon am Anfang des dritten Satzes geahnt. Hier ärgerte sich der Sportler so sehr, dass er seinen Schläger auf die weitgehend leere Tribüne pfefferte. Dem nächsten Racket blühte ein ähnliches Schicksal. Nur wenig später verarbeitete er den Schläger am Netzpfosten zu Kleinholz.

Eine letzte Chance auf eine Medaille hätte Novak im Bronze-Match gemeinsam mit Nina Stojanovic im Mixed-Wettbewerb gehabt. Dazu trat das Tennis-Ass allerdings gar nicht mehr an. Der Grund dafür sei eine Verletzung der linken Schulter, wie der Veranstalter mitteilte. Damit überließ er den Sieg kampflos dem australischen Duo Ashleigh Barty und John Peers.

Novak Djokovic bei den Olympischen Spielen im Juli 2021
Getty Images
Novak Djokovic bei den Olympischen Spielen im Juli 2021
Novak Djokovic bei den Olympischen Spielen im Juli 2021
Action Press / Du Xiaoyi / Xinhua
Novak Djokovic bei den Olympischen Spielen im Juli 2021
Novak Djokovic und Nina Stojanovic bei den Olympischen Spielen
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Novak Djokovic und Nina Stojanovic bei den Olympischen Spielen
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