Es ist so weit: Der Raser, der Stephanie Gräfin von Pfuels (60) Sohn auf dem Gewissen hat, muss sich nun vor Gericht verantworten. Karl Bagusat – auch Charly genannt – kam im März 2019 ums Leben. Das älteste Kind der Wald- und Schlossbesitzerin wurde beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und erlag eine Woche später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Über zwei Jahre nach dem tragischen Unfall beginnt nun am 24. August der Prozess gegen den Fahrer des Pkws.

In Berlin wird dem Mann, der Charly überfahren hat, in wenigen Tagen der Prozess gemacht. Dann entscheidet sich, ob er der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden wird oder nicht. Im Gala-Interview gesteht Gräfin von Pfuel, dass sie zwar dem Tag entgegenfiebert, an dem ihrem Sohn endlich Gerechtigkeit widerfährt – doch gleichzeitig fürchtet sie sich auch. "Ich habe große Angst vor dem Prozess, werde aber trotzdem teilnehmen. Weil ich dem Menschen, der mein Kind getötet hat, ins Gesicht schauen möchte. Ich wünsche mir, dass er eine gerechte Strafe bekommt", betont die Münchenerin.

Völlig ungerecht fände die 60-Jährige es, wenn der Raser eine Bewährungsstrafe bekommen würde. Das wäre "schlimm" für sie, wie Gräfin von Pfuel im Interview weiter erklärt. Denn er habe ihr "das Liebste genommen", weshalb für sie gelte: "Bevor dieser Prozess nicht über die Bühne gegangen ist, kann ich nicht mit dem Geschehen abschließen."

Alexander von Pfuel, Stephanie Gräfin von Pfuel, Amelie Bagusat, Sophie Bagusat, Milana von Pfuel
Instagram / stephaniepfuel
Alexander von Pfuel, Stephanie Gräfin von Pfuel, Amelie Bagusat, Sophie Bagusat, Milana von Pfuel
Stephanie Gräfin von Pfuel beim Kultursommer im Schlossgarten von Tüßling
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Stephanie Gräfin von Pfuel beim Kultursommer im Schlossgarten von Tüßling
Stephanie Gräfin von Pfuel bei einer Vernissage in München im Oktober 2014
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Stephanie Gräfin von Pfuel bei einer Vernissage in München im Oktober 2014


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