Es kommen weitere verstörende Details über die Hintergründe von R. Kellys (54) krimineller Vergangenheit ans Licht! Seit einigen Tagen findet die Gerichtsverhandlung gegen den Musiker in New York City statt. Dem Sänger werden dabei sexueller Missbrauch von Minderjährigen, die Anfertigung von Kinderpornografie und die rechtswidrige Ehe mit der damals noch minderjährigen Aaliyah (✝22) vorgeworfen – der 54-Jährige streitet bisher alle Vorwürfe ab, sitzt jedoch seit 2019 in Untersuchungshaft. Jetzt kam es zu der Aussage seines ehemaligen Tourmanagers: Demetrius Smith behauptete, dass es aufgrund einer Bestechung zu der Ehe zwischen R. Kelly und Aaliyah kommen konnte.

Er selbst habe laut Fox News im Jahr 1994 in Chicago einen Beamten, der für die Erstellung von Ausweisen zuständig war, bestochen. Er sei davon ausgegangen, dass "jeder etwas Geld gebrauchen" könne und habe dem Mitarbeiter 500 Dollar für einen gefälschten Ausweis geboten. Die damals erst 15-jährige Aaliyah habe dann mithilfe dieses Dokuments den damals 27-jährigen Rapper heiraten können. Laut Staatsanwaltschaft habe der heute Angeklagte diese Ehe nutzen wollen, um sich vor einer Verurteilung wegen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen zu schützen.

Bei dem Gerichtsprozess sagte bereits eines seiner vermeintlichen Opfer gegen R. Kelly aus. Die heute 28-jährige Zeugin sei zu dem Zeitpunkt des sexuellen Missbrauchs 16 Jahre alt gewesen. Damals habe der "I Believe I Can Fly"-Interpret sie in seine Villa eingeladen und in eine sechs Monate lange sexuelle Beziehung gelockt. Dabei sei sie beim Sex gefilmt worden und habe vom Angeklagten vorgeschrieben bekommen, mit wem sie reden oder was sie anziehen dürfe.

R. Kelly vor Gericht, 2019 in Chicago
Getty Images
R. Kelly vor Gericht, 2019 in Chicago
Musiker R. Kelly vor Gericht
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Musiker R. Kelly vor Gericht
R. Kelly vor einem Gerichtsgebäude
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R. Kelly vor einem Gerichtsgebäude


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