Das Urteil im Missbrauchsprozess um R. Kelly (54) ist gefallen. Der Sänger musste sich wegen mehrerer Anschuldigungen vor Gericht verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, seit Beginn seiner Karriere in den 1990er-Jahren mehrere Minderjährige missbraucht zu haben. Der "I Believe I Can Fly"-Interpret soll die Mädchen mit dem Versprechen gelockt haben, sie berühmt zu machen, und sich dann an ihnen vergangen haben. Nun wurde das Urteil gesprochen. R. Kelly ist schuldig.

Wie Daily Mail berichtet, wurde der Musiker am Montag in allen neun Anklagepunkten für schuldig befunden. Nach einem sechswöchigen Prozess mit diversen Zeugenaussagen hatten die Geschworenen sich zwei Tage über das Urteil beraten. R. Kelly war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung angeklagt.

Die Schlussplädoyers, die am Freitag gehalten wurden, hatten fürchterliche Anschuldigungen beinhaltet. So warf die Staatsanwältin dem 54-Jährigen etwa vor, er habe ein ganzes Netzwerk von Helfern aufgebaut und "Lügen, Manipulation, Drohungen und körperlichen Missbrauch" bei seinen Opfern eingesetzt. R. Kelly droht nun eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslänglich.

R. Kelly im September 2019 in Chicago vor Gericht
Getty Images
R. Kelly im September 2019 in Chicago vor Gericht
R. Kelly, Musiker
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R. Kelly, Musiker
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