Wird jetzt R. Kellys (54) Musik aus der Öffentlichkeit verbannt? Vor wenigen Tagen ist das Urteil im Missbrauchsprozess um den Musikstar gefällt worden. Der "I Believe I Can Fly"-Interpret soll Minderjährige gezielt belogen, manipuliert und missbraucht haben. Er wurde in allen neun Anklagepunkten schuldig gesprochen. Jetzt zog ein großer Streaminganbieter die ersten Konsequenzen zu dem in Ungnade gefallenen Sänger: YouTube verbannte die offiziellen Kanäle von R. Kelly.

Wie Reuters berichtet, wurden auf YouTube die Kanäle RKellyTV und RKellyVevo von der Plattform entfernt. Der R&B-Star dürfe von nun an auch keine weiteren Kanäle mehr auf YouTube erstellen oder betreiben. Dennoch soll die Musik des 54-Jährigen nicht gänzlich von dem Videoportal verschwinden. Privat hochgeladene Videos von Nutzern, die Musik von R. Kelly enthalten, dürfen bleiben. Auch seine Musik läuft weiterhin auf YouTube Music.

Während es Fans gibt, die sich trotz des Missbrauchsprozesses auch weiterhin an der Musik von R. Kelly erfreuen wollen, gibt es andere, die den Sänger am liebsten gänzlich aus der Öffentlichkeit verbannen würden. So wurde zum Beispiel die "#MuteRKelly"-Bewegung gegründet, die fordert, dass R. Kelly auch auf weiteren Plattformen von den Verantwortlichen gesperrt wird.

R. Kelly bei einer Anhörung im September 2019
Getty Images
R. Kelly bei einer Anhörung im September 2019
R. Kelly, Musiker
Getty Images
R. Kelly, Musiker
R. Kelly bei einem Konzert in New York City, 2015
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R. Kelly bei einem Konzert in New York City, 2015
Wie findet ihr es, dass YouTube R. Kellys Kanäle gesperrt hat?224 Stimmen
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Ich finde, das ist ein richtiges und wichtiges Signal.
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Ich verstehe das nicht. Ich finde, man sollte die Musik eines Künstlers von seiner Privatperson trennen!


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