Alec Baldwin (63) könnte tatsächlich belangt werden! Vor wenigen Tagen löste sich bei einer Probe für den Westernfilm "Rust" ein Schuss aus der Waffe des Schauspielers und verletzte die Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich. Weshalb die Requisitenwaffe scharf geschossen hat, wird derzeit untersucht. Zuletzt konnte nur darüber spekuliert werden, ob der Darsteller, der bei dem Projekt auch noch als Produzent tätig war, tatsächlich wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden könnte. Nun meldete sich jedoch die verantwortliche Staatsanwaltschaft zu Wort und erklärte: Eine Klage gegen Alec Baldwin ist nicht ausgeschlossen!

Im Interview mit New York Times äußerte sich Staatsanwältin Mary Carmack-Altwies zu dem Fall. "Derzeit ist alles, auch strafrechtliche Konsequenzen, möglich. Wir haben nichts ausgeschlossen", stellte die Juristin klar. Mit ballistischen Untersuchungen wolle man nun ermitteln, womit die Waffe geladen war und vor allem, wer dieses Projektil in die Pistole geladen hat. Zudem wolle Carmack-Altwies die Waffe nicht als Requisitenpistole bezeichnen. "Es war eine echte Waffe. Es war eine antike Pistole, die in die Ära passt", betonte sie.

Bis es tatsächlich zu einer Anklage kommen könnte, wird es aber noch einige Zeit dauern. "Wir brauchen noch wochenlange, wenn nicht sogar monatelange Nachuntersuchungen, um an den Punkt zu kommen, an dem wir Anklage erheben", berichtete die Staatsanwältin weiter. Derzeit werden immer noch die Menschen, die während des Schusses am Set waren, vernommen.

Halyna Hutchins, Kamerafrau
Instagram / halynahutchins
Halyna Hutchins, Kamerafrau
Alec Baldwin bei den Human Rights' Ripple Of Hope Awards in NYC im Dezember 2018
Getty Images
Alec Baldwin bei den Human Rights' Ripple Of Hope Awards in NYC im Dezember 2018
Alec Baldwin, Schauspieler
Getty Images
Alec Baldwin, Schauspieler


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