Es könnte richtig teuer für den Hollywoodstar werden! Bei den Dreharbeiten zu dem Western "Rust" kam es vergangene Woche zu einem tragischen Vorfall. Alec Baldwin (63) schoss versehentlich mit scharfer Munition auf die Kamerafrau Halyna Hutchins, die wenig später an den Folgen ihrer Verletzung starb. Und auch der Regisseur des Streifens, Joel Souza (48), wurde bei dem Unfall verletzt. Zwar laufen die Ermittlungen in dem Fall noch, doch eines ist jetzt schon klar: Da er auch als Produzent für den Film Verantwortung trägt, könnte das Drama Alec ein Vermögen kosten.

"Die Familie der verstorbenen Kamerafrau könnte Schadenersatzansprüche [...] geltend machen, sollte es Beweise für fahrlässiges oder mutwilliges Verhalten geben", erklärt der US-amerikanische Anwalt Elson D. Nowell gegenüber Bild. Die Summe beispielsweise für "Beerdigungskosten", den "Ausgleich des Einkommensverlustes" und "Schmerzensgeld für die Angst und Schmerzen der Verstorbenen kurz vor ihrem Tod" könnten demnach mehrere Millionen Euro betragen.

Das Problem: Der Film sei laut TMZ bloß auf etwa 5,2 Millionen Euro versichert gewesen. Diese Summe reiche aber vermutlich nicht für die Tilgung der möglichen Kosten aus, zumal auch der verletzte Regisseur Anspruch auf Schadenersatz habe. Die Differenz müsse dann von den Verantwortlichen selbst oder deren privaten Versicherungen getragen werden – also auch von Alec als Produzent. Der Rechtsanwalt gehe davon aus, dass die Ansprüche geltend gemacht werden und sich der Fall möglicherweise über Jahre hinziehen könnte.

Halyna Hutchins, Kamerafrau
Getty Images
Halyna Hutchins, Kamerafrau
Die Filmcrew am Set von "Rust"
Facebook / Serge Svetnoy
Die Filmcrew am Set von "Rust"
Alec und Hilaria Baldwin mit ihren Kindern auf der "Boss Baby 2"-Premiere im Juni 2021
Getty Images
Alec und Hilaria Baldwin mit ihren Kindern auf der "Boss Baby 2"-Premiere im Juni 2021


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