Könnte Alec Baldwin (63) belangt werden? Der Schauspieler erschoss am Set des Films "Rust" eine Kamerafrau, weil sich ein Schuss aus einer Requisitenpistole löste. Wie es wirklich dazu kam, ist bisher unklar. Alec war für den Film nicht nur als Schauspieler tätig, sondern auch als Produzent verantwortlich. Daher besteht die Möglichkeit, dass der 63-Jährige tatsächlich juristische Konsequenzen befürchten muss. In einer Pressekonferenz gaben die Staatsanwältin und die Ermittler jetzt den Stand der Untersuchungen wider.

Adan Mendoza, der Sheriff des Landkreises Santa Fe, in dem sich das Unglück ereignet hat, machte deutlich, dass es noch zu früh ist, um zu sagen, ob und wer für die Tragödie strafrechtlich verfolgt werden kann. "Alle Beweismittel werden dem FBI-Labor in Virginia übergeben und strafrechtlich untersucht", teilte der Polizist den Stand der Ermittlungen mit.

Die Staatsanwältin von Santa Fe, Mary Carmack-Altwies, betonte, dass momentan niemand von den Ermittlungen ausgeschlossen und alle Zeugenaussagen geprüft werden. "Wir sind gerade dabei zu bestimmen, wie es dazu kam. Wir sprechen mit denen, die zuständig waren für die Waffen", erklärte die Juristin. Sowohl Mendoza als auch Carmack-Altwies machten mehrmals deutlich, dass es sich um einen sehr komplexen Fall handelt und sich daher die Ermittlungen als sehr schwierig gestalten würden. "Wenn es genug gibt für eine Anklage, dann werden wir auch anklagen", machte Carmack-Altwies klar.

Die Filmcrew von "Rust"
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Die Filmcrew von "Rust"
Die Filmcrew am Set von "Rust"
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Die Filmcrew am Set von "Rust"
Alec Baldwin, Schauspieler
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Alec Baldwin, Schauspieler


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