Ein kleiner Erfolg im Schmerzensgeld-Prozess. Im Januar 2020 starben die Basketballlegende Kobe Bryant (✝41) und Tochter Gianna (✝13) sowie sieben weitere Menschen bei einem Helikopter-Absturz in Kalifornien. An der Unfallstelle machten aber nicht nur die zuständigen Beamten Fotos zur Beweissicherung – auch einige Polizisten und Feuerwehrleute hatten privat Aufnahmen gemacht, die unerlaubterweise veröffentlicht wurden. Aus diesem Grund wurde den Familien zweier Opfer nun Schmerzensgeld in Millionenhöhe zugestanden – Kobes Witwe Vanessa Bryant (39) bekam bis dato jedoch kein Geld.

Laut Informationen der Agence France-Presse konnten die Hinterbliebenen von zwei Unfallopfern in ihrer Klage gegen den Landkreis Los Angeles einen Erfolg erzielen. Ihnen stehen demnach jeweils etwas mehr als eine Million Euro zu. Insgesamt musste die Gemeinde 2,5 Millionen Dollar, also rund 2,16 Millionen Euro, zahlen. Inhalt der Anklage war, dass die Familien aufgrund der veröffentlichen Bilder ein emotionales Trauma erlitten hatten. Eigentlich hätten nur Ermittler der Verkehrssicherheitsbehörde und die Gerichtsmedizin die Erlaubnis gehabt, Fotos zu machen.

Kobes Witwe muss hingegen noch weiter kämpfen. Sie hatte zuletzt aber erreicht, dass sowohl der Bezirkssheriff als auch der Feuerwehrchef von Los Angeles im Prozess um Kobe und Giannas Tod aussagen müssen. USA Today berichtete, dass das Gericht entschieden hatte, dass ihre Schilderungen notwendig seien. So soll auch geklärt werden, warum Vanessa über die sozialen Netzwerke vom Tod ihres Mannes erfahren musste.

Vanessa Bryant bei den Oscars in Hollywood im März 2018
Getty Images
Vanessa Bryant bei den Oscars in Hollywood im März 2018
Vanessa Bryant im Juni 2021
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Vanessa Bryant im Juni 2021
Vanessa und Kobe Bryant im November 2018
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Vanessa und Kobe Bryant im November 2018
Wusstet ihr, dass nach dem Absturz verbotenerweise Fotos gemacht wurden?439 Stimmen
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Ja, diese Info ging immer wieder durch die Medien.
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Nein, ich bin echt schockiert.


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