Nach Miet-Debatte um Andrew auch Prinz Edward im Fokus
Nach der kürzlichen Diskussion über Andrew Mountbatten Windsors (65) "Pfefferkornmiete" rücken nun auch Prinz Edward (61) und seine Frau Sophie ins Rampenlicht. Ausgelöst wurde die neue Debatte durch Recherchen der Zeitung The Times. Demnach zahlte Edward 2007 für sein Haus im 21 Hektar großen Bagshot Park über seine Firma 5 Millionen Pfund im Voraus für eine Pachtlaufzeit von 150 Jahren. Die jährliche Miete für das 120-Zimmer-Anwesen blieb dabei symbolisch gering. Zuvor hatte Edward das Anwesen 1998 zunächst für 50 Jahre zu 5.000 Pfund [5.700 Euro] jährlich gepachtet; später stieg die Summe auf 90.000 Pfund [103.000 Euro], nachdem er 1,36 Millionen Pfund [1,55 Millionen Euro] zu einer Sanierung beigesteuert hatte, während das Crown Estate den Großteil der rund 3 Millionen Pfund [3,4 Millionen Euro] trug.
Aktivisten fragen nun, ob Edward, der an 15. Stelle der Thronfolge steht, die Nutzung eines Objekts rechtfertigen kann, das das Crown Estate ansonsten zugunsten der Steuerzahler vermieten könnte. Brisant: Der Vertrag sieht keine Hürden für einen gewinnbringenden Weiterverkauf der Pacht vor, solange der Käufer die Instandhaltung stemmen kann. Im Vergleich dazu ist die Pacht für Prinz Andrew an der Royal Lodge enger gefasst und regelt, wer das Objekt erben darf. Zugleich verweist das Magazin Hello darauf, dass Royals häufig unterschiedliche Verträge mit dem Crown Estate schließen. "Es ist ziemlich üblich, dass Royals ein Anwesen vom Crown Estate pachten, und jeder Vertrag ist anders", erklärte Rachel Avery dem Magazin. So sollen Prinz William (43) und Prinzessin Kate (43) an ihrem Domizil Forest Lodge den regulären Mietpreis zahlen.
Vor drei Monaten sorgten William und Kate ebenfalls für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass sie aus dem Adelaide Cottage ausziehen und künftig in der Forest Lodge wohnen wollten. Ein Palastinsider erklärte damals jedoch gegenüber Bild: "William und Kate haben darauf bestanden, dass sie Miete zahlen – genau wie alle anderen Mieter des Crown Estates. Es ist wichtig für das Ansehen der Krone, dass es selbst für Thronfolger William keine Extrawürste gibt." Das Paar ließ auch keinen Zweifel daran, dass die Kosten für Renovierungen an ihrem neuen Zuhause aus privaten Mitteln finanziert werden würden.







