Patrick Fernandez: Vatersein brachte Wendepunkt im Leben
Patrick Fernandez, bekannt aus der RTL-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten, hat offen über sein persönliches Leben gesprochen. Der Schauspieler, der seit drei Jahren den Charakter Carlos darstellt, zog Parallelen zwischen der Serie und seinem eigenen Weg. Besonders Momente voller Leistungsdruck und der Wunsch nach Perfektion prägen sowohl seine Rolle als auch sein echtes Leben. Im Zuge der Geburt seines ersten Kindes entschied sich Patrick, etwas zu verändern. "Als ich erfahren habe, dass ich Papa werde, habe ich gedacht: Ich sterbe, wenn ich nicht irgendwas verändere", gestand er im Gespräch mit RTL.
Patrick wuchs in einer Familie auf, in der sportliche Höchstleistungen an der Tagesordnung waren. Dies hinterließ Spuren – der Anspruch, immer fehlerfrei zu sein, begleitete ihn von klein auf. Doch es war die Geburt seines Kindes, die ihm zeigte, dass er professionelle Hilfe benötigte. Fast ein Jahrzehnt arbeitet er nun schon intensiv mit einer Therapeutin, um alte Muster zu durchbrechen und sich selbst mit anderen Augen zu sehen. "Wenn wir mit uns selbst viel liebevoller umgehen, dann werden wir auch mit unseren Mitmenschen liebevoller umgehen", erklärte der Schauspieler. Für ihn ist diese Transformation ein Schritt zu mehr innerem Frieden.
Doch auch abseits der Bühne und seines persönlichen Lebens sorgt Patrick für Aufsehen. Mit seiner Leidenschaft für körperliche Herausforderungen hat er seiner Rolle des Carlos authentisch action-verliebte Züge verliehen. Dank seines Studiums im Bühnenkampf in Mexiko konnte er bereits aufregende Stunt-Szenen bei GZSZ umsetzen. Seine Freude an solchen Szenen zeigt auch eine andere Facette des Schauspielers – einen Mann, der sich nicht nur mit Emotionen auseinandersetzt, sondern auch dabei brilliert, physische Grenzen auszuloten und dabei seine Vergangenheit zu integrieren.









