Epstein-Dokumente: USA wollen Ex-Prinz Andrew nicht schützen
Andrew Mountbatten-Windsor (65) gerät in den USA weiter unter Druck: Nach Informationen des Daily Mirror soll der ehemalige Prinz bei der in den kommenden Wochen erwarteten Veröffentlichung der US-Regierungsakten zum Fall Jeffrey Epstein (†66) keine Sonderbehandlung erhalten. In Washington würden zwar nach Berichten Bemühungen laufen, prominente Namen zu schützen, darunter Donald Trump (79), doch für Andrew gelte das nicht. Ein US-Beamter wird mit den deutlichen Worten zitiert: "Wir sind hier nicht in Großbritannien. Es gibt keine königliche Ausnahmeregelung, keine besondere Geheimhaltungsklausel."
Die als brisant geltenden Unterlagen liegen bei mehreren Behörden, darunter dem Justizministerium, dem FBI und dem Heimatschutzministerium. Sie umfassen Überwachungsprotokolle, Vernehmungsabschriften, Einsatzvermerke und vor allem die bislang versiegelten Flugaufzeichnungen von Jeffreys langjährigem Chefpiloten Larry Visoski. Dessen Logs gelten als sehr viel umfangreicher als die bereits bekannten Listen des ehemaligen Piloten David Rodgers. Andrew ignorierte zuletzt eine formelle Bitte von Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses, zu seinen Verbindungen auszusagen. "Wir können Informationen schwärzen zum Schutz von Verschlusssachen, Zeugensicherheit und staatsanwaltschaftlicher Integrität. Was wir nicht tun sollten, ist zurückweichen, um Peinlichkeiten zu ersparen. Egal, ob Royal oder nicht", zitiert der Mirror einen US-Offiziellen.
Andrew hat die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey und seiner Komplizin Ghislaine Maxwell (63) stets zurückgewiesen. Jüngst sorgten Enthüllungen des Opfers Virginia Giuffre (†41) für Aufsehen, die Andrew in ihren posthum erschienenen Memoiren schwer belastete. König Charles (77) entzog seinem jüngeren Bruder nach all den Schlagzeilen im November 2025 sämtliche royalen Titel und Ehrenzeichen, einschließlich des Prinzentitels.






