

Emma Heming reflektiert über Weihnachten mit Bruces Demenz
Emma Heming (47) hat offen darüber geschrieben, wie sich ihre Weihnachtszeit seit der Erkrankung von Bruce Willis (70) anfühlt. In einem Essay auf ihrer Website schildert das Model laut Bunte, wie sie in diesen Tagen die Aufgaben übernimmt, die früher gerne Bruce übernommen hat – vom Lichterketten-Entwirren bis zum Organisieren der Deko. Sie erinnert an die Jahre, in denen der Schauspieler im familiären Mittelpunkt stand, Pfannkuchen buk und mit den Kindern durch den Schnee stapfte. "Er liebte diese Jahreszeit", hält Emma fest und beschreibt, dass sich nun bei den Vorbereitungen immer wieder Trauer einschleicht. Es sind kleine Auslöser im Alltag, schreibt sie, die zwischen damals und heute eine spürbare Lücke aufreißen – mitten im Geschenkpapier, in einem vollen Raum oder in der Stille, wenn alle schlafen.
Die zweifache Mutter erklärt, dass die frontotemporale Demenz diese Erinnerungen nicht auslöscht, aber den Abstand zu früher vergrößert. Genau dort liege der Schmerz, der besonders an den Feiertagen aufflackert. Seit 2022 ist bekannt, dass Bruce seine Karriere wegen Aphasie beendet hat, ein Jahr später folgte die Demenzdiagnose. Im vergangenen Sommer erzählte Emma in einer ABC-Sondersendung, dass Bruce in einem separaten Haus gepflegt wird. Es sei eine "schwere Entscheidung" gewesen, aber die sicherste Lösung für alle – auch mit Blick auf die gemeinsamen Töchter Mabel und Evelyn. Während Emma nun selbst mit Lichterketten ringt und Abläufe plant, versucht sie, die vertrauten Rituale zu bewahren, die Bruce einst mit so viel Energie vorlebte.
Neben der praktischen Umstellung schwingen viele persönliche Erinnerungen mit. Emma hat in der Vergangenheit immer wieder Momente geteilt, die zeigen, wie sehr sie die gemeinsame Lebensfreude mit Bruce schätzt – ob ausgelassen, verspielt oder ganz leise. Familie und Nähe ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Erzählungen. Freunde beschreiben Emma als jemanden, der Kraft aus Routine und Zusammenhalt gewinnt, vor allem, wenn das Zuhause zur Bühne kleiner Traditionen wird. Für die ehemalige Schauspielerin sind es oft die unscheinbaren Augenblicke, die tragen: ein Blech Pfannkuchen am Morgen, ein Spaziergang im Kühlen, ein kurzer Blick, der Vertrautheit zurückbringt. Diese Miniaturen des Alltags sind für sie Anker – gerade dann, wenn Erinnerungen und Gegenwart nebeneinanderstehen.










