Stefan Mross sorgt beim Silvester-Schlagerboom für Lacher
Stefan Mross (50) hat beim Silvester-Schlagerboom in München zunächst für Gänsehaut gesorgt – und kurz darauf für Lacher. Mit einer gefühlvollen Version von "Weil i di mog" brachte der Entertainer die Basketballarena des FC Bayern am Silvesterabend zum Beben. Kaum war der Applaus abgeklungen, passierte es: Auf dem Weg zu Gastgeber Florian Silbereisen (44) verhedderte sich Stefan mit Gitarre und In-Ear-Kabel, der Gitarrengurt hielt ihn fest wie ein Knoten. Live im Ersten kämpfte der Musiker sichtbar mit dem Kabelsalat, während das Publikum mitfieberte und kicherte. Florian blieb locker und kommentierte schmunzelnd: "Der Stefan hat sich verheddert, das kann mal passieren", sagte er. Als die Technik ihn immer noch umschlang, nahm Stefan es selbstironisch. "Mir hängen hier die ganzen Fetzen runter", gestand er, ehe der Auftritt weitergehen konnte.
Nachdem das Missgeschick gelöst war, folgte ein emotionaler Moment mit Ansage: Jeder Gast hatte einen persönlichen Glücksbringer dabei, der später verlost wurde. Stefan legte dafür ein Stück seiner Karriere in die Lostrommel – seine erste goldene Schallplatte aus Österreich von 1989 für die "Heimatmelodie". Florian brachte den ideellen Wert treffend auf den Punkt und nannte das Erinnerungsstück etwas, "wovon man sich nicht leicht trennt". Der Abend markierte zugleich Stefans Rückkehr in eine große Feste-Show: Nach drei Jahren Pause stand er wieder an Florians Seite. Seit der Trennung von Anna-Carina Woitschack (33) im November 2022 hatte er sich aus dem Format zurückgezogen. Umso größer war die Freude jetzt, auch bei ihm selbst. Auf Instagram hatte er vorab geschrieben. "Ich freue mich auf einen schönen Abend, lasst uns gemeinsam in ein neues Jahr starten", ließ er seine Fans wissen.
Der Auftritt war ein weiterer Schritt zurück ins Rampenlicht, das Stefan nach schwierigen Jahren sichtbar genoss. Der Musiker hatte zuvor Phasen der Erschöpfung durchlebt und war sogar an einem Punkt, seine Karriere zu beenden. Vor allem belastende Konflikte rund um seine Kunstfertigkeit als Trompeter hatten ihn zermürbt. Doch anstatt endgültig aufzugeben, schaffte Stefan es, neue Kraft zu schöpfen und wieder Fuß zu fassen. Dieser Neubeginn, gepaart mit seiner humorvollen Gelassenheit, zeigt, dass Stefan trotz Rückschlägen nach wie vor einen ganz besonderen Platz in der Entertainment-Welt hat.










