"Immer wieder sonntags"-Aus: Bei Stefan Mross flossen Tränen
Das Aus von "Immer wieder sonntags" hat Stefan Mross (50) offenbar völlig unvorbereitet getroffen. Der 50-jährige Moderator und Musiker, der seit Jahren das Gesicht der ARD-Schlagershow ist, sprach gegenüber Bild nun erstmals offen über den Moment, als ihm die Entscheidung des Senders mitgeteilt wurde. "Als mir die Entscheidung des Senders mitgeteilt wurde, nur wenige Stunden, bevor die Öffentlichkeit davon erfuhr, hat mir das den Boden unter den Füßen weggezogen", erklärt er. Im Januar 2026 hatte die ARD das Ende der Sendung nach 31 Jahren verkündet.
Bei dem Gespräch mit den Senderverantwortlichen habe Stefan zunächst noch gescherzt, dann sei die Wahrheit auf ihn eingeprasselt – für ihn vollkommen überraschend. Besonders empört ihn, dass ihm dabei bereits vorformulierte Zitate vorgelegt worden seien, die das Show-Aus als beiderseitiges Einvernehmen darstellen sollten. "Ich stand unter Schock, weigerte mich, irgendwas zu unterschreiben", sagt er. Er habe seine Partnerin Eva, die ebenfalls bei dem Gespräch dabei war, gebeten, mit ihm vor die Tür zu gehen. "Natürlich sind an diesem Tag Tränen geflossen. Bei Eva und mir. Aber auch bei allen Mitarbeitern, die ihre Jobs verlieren. Die Sendung war mein Leben. Unser aller Leben", so der Moderator weiter zu Bild. Das Verhalten des Senders empfindet er als "eiskalt". Für die Zukunft führe er bereits Gespräche mit anderen Sendern, Konkretes gebe es aber noch nicht. Eine Richtung steht für ihn jedoch fest: Reality-TV kommt nicht infrage. "Ins Dschungelcamp oder 'Sommerhaus der Stars' würde ich niemals gehen", stellt er klar – obwohl es entsprechende Anfragen gegeben haben soll.
Während Stefan bisher weitgehend geschwiegen hatte, sorgen sich andere bereits öffentlich um ihn. Volksmusik-Legende Margot Hellwig (84) hatte sich in der Abendzeitung München besorgt über das Schicksal des Moderators geäußert und das Ende der Sendung als bitter bezeichnet. Die letzte Staffel von "Immer wieder sonntags" startet am 31. Mai – Stefan hatte sich trotz allem auf diese letzten Folgen gefreut und angekündigt, noch einmal alles zu geben.








