Letzte Chance: Film-Hit verschwindet bald von Netflix UK
Christopher Nolan (55) sorgt wieder für Gesprächsstoff – doch diesmal wegen eines Abschieds: Sein vielfach ausgezeichnetes Epos "Oppenheimer" läuft nur noch wenige Tage bei Netflix im britischen Raum und verschwindet dort am 12. Januar 2026. Der von dem 55-Jährigen geschriebene, inszenierte und mitproduzierte Kriegs- und Biografie-Thriller über den Physiker J. Robert Oppenheimer fesselte weltweit die Zuschauer im Kino, jetzt heißt es für Streamer Tempo machen. In der Hauptrolle glänzt Cillian Murphy (49), an seiner Seite spielen Emily Blunt (42), Matt Damon (55) und Florence Pugh (29). Gedreht nach der Pulitzer-prämierten Vorlage "American Prometheus" liefert der Film jene Wucht, die Fans des Produzenten kennen – und die man nicht verpassen will, bevor der Titel aus dem Katalog verschwindet.
"Oppenheimer" war ein Triumph bei Publikum und Kritikern. Mit rund 830 Millionen Euro Einspiel weltweit stellte der Film Rekorde auf und wurde zum erfolgreichsten Weltkriegsdrama seiner Zeit. Bei den Oscars sammelte das Werk 13 Nominierungen und holte sieben Trophäen, darunter Bester Film, Beste Regie für Christopher, Bester Hauptdarsteller für Cillian und Bester Nebendarsteller für Robert Downey Junior (60). Auch bei den Golden Globes und den BAFTAs räumte das Drama groß ab. Kritiker lobten die wuchtige Inszenierung, die präzise Montage, die Kameraarbeit und die Musik. Ein Zuschauer brachte die Begeisterung auf Rotten Tomatoes so auf den Punkt: "'Oppenheimer' hat mich umgehauen – ein Meisterwerk des Kinos. Von den atemberaubenden Bildern und der eindringlichen Musik bis zu den intensiven Darstellungen und der wuchtigen Geschichte packt der Film Herz und Verstand und lässt einen nicht mehr los." Wer die Explosion der ersten Atombombe, die ethischen Konflikte und die dichten Dialoge noch einmal erleben will, sollte sich den Termin im Kalender markieren.
Abseits des Streaming-Endspurts bleibt Christopher ein Regisseur, der Projekte mit maximaler Konsequenz angeht und seine Ensembles eng an sich bindet. Cillian arbeitet seit Jahren regelmäßig mit dem Filmemacher, ebenso Matt, der auch in anderen Großprojekten an seiner Seite steht. Bei neuen Stoffen setzt der Brite häufig auf physische Hingabe und analoge Perfektion: Für ein jüngstes Großabenteuer "Die Odyssee" ließ er massenhaft Filmmaterial belichten und wagte sich mit Cast und Crew auf offenes Meer, um echte Elemente einzufangen. Diese Handschrift – die Mischung aus technischer Präzision, Vertrauen in seine Darsteller und Liebe zum handfesten Drehen – prägt auch "Oppenheimer" und erklärt, warum die emotionale Wucht des Films noch nachhallt, wenn der Abspann längst gelaufen ist.









