Boykott: RTL verteidigt Gil Ofarims Dschungelcamp-Teilnahme
Das Dschungelcamp geht am 23. Januar in eine neue Runde, doch schon bevor die Promis ihr Abenteuer in Australien antreten, gibt es Ärger. Mit Teilnehmern wie Samira Yavuz (32), Hardy Krüger Jr. (57) oder Mirja du Mont (49) sorgt der diesjährige Cast garantiert für Unterhaltung – allerdings hat gerade einer der Kandidaten bereits für große Kontroversen gesorgt. Sänger Gil Ofarim (43) ist ebenfalls mit von der Partie, was viele Fans der Show auf die Barrikaden treibt. Nach einem Skandal aus dem Jahr 2021 wünschen sich manche Zuschauer offenbar jemand anderen auf dem Lagerfeuerstuhl. Auf Social Media drohen zahlreiche Fans sogar mit einem Boykott des Formats.
RTL hat unterdessen zu den zahlreichen kritischen Stimmen Stellung bezogen. Ein offizielles Statement blieb aus, doch in einem Kommentar auf Instagram verteidigte der Sender die Entscheidung, Gil trotz der Vorwürfe in die Show zu holen. "Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar", so die Antwort eines Social-Media-Vertreters. Offenbar glaubt der Sender nicht, dass die angekündigten Quotenverluste tatsächlich eintreten werden. Vielleicht spekuliert man darauf, dass die Neugier der Kritiker sie doch noch vor den Fernseher lockt.
Schon kurz nach Verkündung des Casts machte die Empörung vieler Fans im Netz die Runde. Unter einem Post auf Instagram brachten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Enttäuschung deutlich zum Ausdruck. "Das war's für mich für immer. Eine Sendung, die Ofarim eine Bühne gibt, ist für mich tot und ich hoffe, dass viele andere es genauso sehen" oder auch "Ich bin wegen Gil so was von raus! Auch Reality-TV muss ethische Grenzen haben. Gil ist meine Grenze!" lauten nur zwei von vielen Kommentaren. Die Verantwortlichen vom Sender bekamen dabei auch deutliche Vorwürfe ab. Mehrere User schrieben, der Sender habe sich mit dieser Entscheidung "keinen Gefallen getan" und werde einige Zuschauer verlieren.









