Emmanuel Macron von Brigitte Bardots Beisetzung ausgeladen
Saint-Tropez nimmt heute Abschied von Brigitte Bardot (†91). Doch ein prominentes Paar ist nicht dabei: Emmanuel Macron (48) und Brigitte Macron (72) sind bei der Beisetzung der Filmlegende ausdrücklich unerwünscht. Hintergrund der Ausladung ist eine Bitte der Schauspielerin, die der französische Präsident einst ignorierte. "Bitte, Herr Präsident, tun Sie mir einen letzten Gefallen: Schaffen Sie die barbarische Hetzjagd ab!", forderte sie vergangenes Jahr in einem Interview mit BFMTV. Die Sängerin war jahrzehntelang für ihr Engagement für den Tierschutz bekannt und setzte sich seit 1986 auch mit ihrer eigenen Organisation, der Fondation Brigitte Bardot, für dieses Thema ein.
Brigitte hatte großen politischen Einfluss. Die 91-Jährige traf sich im Laufe ihrer Karriere mit allen amtierenden Präsidenten. In den 1960er- und 1970er-Jahren schloss sich die "Viva Maria!"-Darstellerin einer Kampagne an, um die Robbenjagd in Kanada zu verbieten. Sie setzte öffentlich Pelze in Brand, um Aufmerksamkeit zu generieren. 1977 hatten ihre Bemühungen Erfolg und Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing sprach ein Verbot gegen das Importieren von Robbenfellen nach Frankreich aus.
Die Beisetzung des Phänomens versetzt Saint-Tropez heute in einen Ausnahmezustand. Ab dem späten Vormittag rollt der Konvoi mit dem Sarg durch den historischen Stadtkern, der weiträumig abgesperrt ist, bevor in der Église Notre-Dame de l'Assomption die Messe beginnt und anschließend die Beisetzung am Seefriedhof folgt. Nur geladene Gäste dürfen laut Bild in den Sicherheitsbereich. Die Zeremonie soll auf Brigittes Wunsch schlicht gehalten werden.








