Kalte Abfuhr: Donald Trump will P. Diddy nicht begnadigen
Sean "Diddy" Combs (56) muss seine Haftstrafe weiterhin absitzen, denn eine Begnadigung durch Donald Trump (79) wird es definitiv nicht geben. Der US-Präsident erklärte der New York Times, er habe zwar ein schriftliches Gnadengesuch des Rappers erhalten, ziehe jedoch nicht in Betracht, diesem nachzukommen. Der Rapper war im vergangenen Jahr zu einer 50-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Noch im November hatte er Mitinsassen gegenüber geäußert, er sei zuversichtlich, bald einen präsidialen Freispruch zu erhalten.
Schon direkt nach seiner Verurteilung im Oktober 2025 hatte Diddys Anwaltsteam Kontakt zu einem hochrangigen Mitarbeiter des Weißen Hauses aufgenommen, der angeblich Einfluss auf den Präsidenten ausüben könne. Als Trump damals von dem Anliegen erfuhr, soll er Berichten zufolge noch unschlüssig gewesen sein, ob er eingreifen wolle – eine Entscheidung, die nun scheinbar endgültig gefällt wurde. Während Trump Diddys Hoffnungen zunichtemachte, lehnte es das Team des Musikers ab, zu den neuesten Entwicklungen Stellung zu nehmen.
In der vergangenen Woche hatten auch die Pläne seiner Söhne Christian und Justin für Aufsehen gesorgt. Die beiden Brüder kündigten eine Dokuserie an, in der sie ausführlich über die juristischen und privaten Turbulenzen rund um ihren Vater sprechen wollten. Im ersten Trailer zeigten sie sich sichtlich emotional, als sie Prozessbilder betrachteten und mit Schlagzeilen über ihren Vater konfrontiert wurden. "Euer Papa hat vier Jahre bekommen", war dabei die Stimme eines Kindes zu hören – eine Szene, die die Ernsthaftigkeit der Lage unterstrich. Auch Justins Gefängnis-Telefonat mit seinem Vater setzte am Ende des Videos ein deutliches Zeichen der Verbundenheit.







