

Netflix ordert achte Staffel von Sci-Fi-Serie "Black Mirror"
Im Frühjahr vergangenen Jahres erschien die siebte Staffel Black Mirror. Jetzt steht fest: Es wird auch in eine achte Runde gehen. Im Gespräch mit Netflix' hauseigener Newsplattform Tudum bestätigt Serienschöpfer Charlie Brooker die achte Staffel seiner Anthologie. "Ich kann bestätigen, dass 'Black Mirror' zurückkehren wird, und zwar passend dazu, wenn die Realität es eingeholt hat. Das ist aufregend. Dieser Teil meines Gehirns ist aktiviert und arbeitet auf Hochtouren", meint der Produzent augenzwinkernd. Details zu Produktionsstart, Dreharbeiten oder der Handlung gab Charlie aber noch nicht preis. Allerdings betonte er, dass die Serie erneut zu ihrem ursprünglichen Kern zurückkehren werde: "'Black Mirror' wird zurückkehren – und hoffentlich mehr 'Black Mirror' sein als je zuvor."
"Black Mirror" stammt ursprünglich aus Großbritannien und behandelt den Einfluss von Technologie und Medien auf die Gesellschaft, eingebettet in dystopische Science-Fiction. Zwar sind die Handlungen der einzelnen Episoden abgeschlossen, aber manche Handlungsstränge oder Objekte stellen eine Verbindung zwischen den Folgen dar. In einem Gespräch mit The Guardian bei Release der ersten Staffel erklärte Charlie, dass der Titel vor dem Hintergrund des Konzepts wohlüberlegt sei: "Wenn Technik eine Droge ist – und sie fühlt sich wie eine Droge an – was genau sind die Nebenwirkungen? Dieser Bereich zwischen Vergnügen und Unbehagen ist der Schauplatz meiner neuen Serie 'Black Mirror'. Der 'schwarze Spiegel' im Titel ist der, den man an jeder Wand, auf jedem Tisch, in jeder Handfläche findet: der kalte, glänzende Bildschirm eines Fernsehers, eines Computers, eines Smartphones."
Staffel sieben stellt tatsächlich eine Ausnahme im "Black Mirror"-Kosmos dar, denn sie beinhaltet eine Art Fortsetzung. Die letzte Episode trägt den Titel "USS Callister: Into Infinity" und ist ein Nachfolger zur beliebten Folge "USS Callister" aus der vierten Staffel. Dabei handelt es sich um eine ausgeklügelte Star Trek-Parodie. Die Episode erzählt vom Schicksal der Raumschiff-Crew nach dem Tod ihres Kapitäns Robert Daly (Jesse Plemons, 37). Sie sind nun in einer Endlosschleife auf virtuellem Boden gefangen und müssen in dieser Welt gegen 30 Millionen Mitspieler um ihr Leben kämpfen. Das Konzept, bei dem eine Parallel- oder virtuelle Welt immer weiter in die reale vordringt und diese übernimmt, ist ein wiederkehrendes und der Grundtonus der ganzen Serie.







