"Stranger Things"-Finaldreh begann ohne fertiges Skript
Die Dreharbeiten zur finalen Staffel von Stranger Things standen unter enormem Druck – das zeigt die neue Netflix-Dokumentation "One Last Adventure: The Making of Stranger Things 5". Die Macher Matt und Ross Duffer (41) begannen die Produktion der Episoden, bevor das Drehbuch vollständig fertig war. Für die finale Folge mit dem Titel "The Rightside Up" mussten sie sogar bereits mit den ersten Drehs starten, ohne dass die Szenen abschließend geschrieben waren. "Es ist nicht so, dass wir das Ende nicht kennen. Es ist alles durchgeplant", erklärte Matt am Set. "Ich muss es nur schreiben, und uns läuft die Zeit davon."
Die Dokumentation gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen und zeigt, wie die Produktion mit unvollständigem Material kämpfen musste. So war zu Beginn des 117. Drehtages, etwa in der Mitte der Drehzeit, das Drehbuch für die achte Episode noch immer nicht komplett. Der Regisseur Matt Duffer zeigte sich sichtlich unwohl mit der Situation: "Ich habe noch nie etwas wie das hier gemacht. Das ist so seltsam." Laut eigener Aussage war der Druck von Seiten der Produktion und von Netflix, die Drehbücher fertigzustellen, größer als je zuvor.
Wie sehr der Ausnahmezustand an den Beteiligten zerrte, wurde besonders beim ersten gemeinsamen Lesen des fertigen Finales am Sonntag, 8. September 2024, deutlich. Finn Wolfhard (23) verriet vor der Kamera: "Wir haben ein Jahr lang auf Messers Schneide gelebt. Es war Folter." Die Duffers erklärten in der Doku, sie hätten das Drehbuch erst am Mittwoch davor abgeschlossen. Die ungewöhnlichen Umstände lassen das außergewöhnliche Engagement der Beteiligten erahnen, die trotz aller Hürden eine der beliebtesten Serien unserer Zeit würdig abschlossen.






