

"Stranger Things" liefert mit Doku Nachschlag auf Netflix
Die Reise nach Hawkins ist offiziell zu Ende – aber heute gibt es bei Netflix dennoch frischen Stoff für alle, die mit Eleven und Co. noch nicht ganz abschließen konnten. Ab dem 12. Januar 2026 startet weltweit die Doku "Ein letztes Abenteuer: Making Stranger Things 5", die den Dreh der finalen Staffel begleitet und intime Einblicke liefert. Mit dabei sind unter anderem Millie Bobby Brown (21), die Serienmacher Matt Duffer und Ross Duffer (41) sowie zahlreiche Mitglieder der Crew. Gedreht wurde an den originalen Schauplätzen, die das Publikum seit 2016 ins Upside Down locken – jetzt öffnen sich die Türen hinter die Kulissen.
Netflix setzt damit eine Tradition fort, erfolgreiche Eigenproduktionen mit aufwendigen Making-ofs abzurunden. Die Regie der neuen Doku führte Martina Radwan, eine erfahrene Kamerafrau, die über Jahre hinweg das Team von "Stranger Things" begleitete. Der Film zeigt, wie die letzte Staffel zum Leben erweckt wurde und wie Cast und Crew ihren Abschied voneinander fanden. In einer Pressemitteilung erklärten die Duffer-Brüder, dass sie die berühmten Herr der Ringe-Making-ofs einst selbst zum Filmemachen inspiriert hätten. "Wir sahen, wie gestresst Peter Jackson war, und dachten: Jap, das ist der Traum", heißt es in dem Statement, das Netflix verbreitete. Genau diese Art von Blick hinter den Vorhang will die Doku nun zurückbringen – umfassend, nah dran und mit vielen Momenten, die bisher verborgen blieben.
Kaum waren die letzten Folgen online, brach in den sozialen Netzwerken ein regelrechter Sturm los. Fans diskutierten leidenschaftlich über das Finale – mal voller Lob, mal mit heftiger Kritik. Besonders Wills emotionaler Coming-out-Monolog stand im Mittelpunkt der Debatte. Viele Zuschauer feierten diese Szene als bewegenden Höhepunkt, während andere sie als zu lang oder überflüssig bezeichneten. Im Interview mit Variety machte Ross deutlich, wie wichtig dieser Moment für die Duffer-Brüder war: "Die Coming-out-Szene ist etwas, worauf wir seit neun Jahren hinarbeiten." Für sie sei Wills Bekenntnis das Herz der letzten Episode gewesen. Ross knüpfte die Szene außerdem unmittelbar an das zentrale Thema der Serie: Die Clique wachse nur dann über sich hinaus, wenn sie lernt, sich selbst zu akzeptieren und füreinander einzustehen – auch im Angesicht des Bösen.







