Duffer-Brüder bringen neues Horror-Highlight auf Netflix
Matt Duffer und Ross Duffer (41) bringen nach dem Ende von Stranger Things den nächsten Nervenkitzel zu Netflix: Am 26. März 2026 startet exklusiv die neue Horrorserie "Something Very Bad Is Going to Happen". Im Zentrum steht Rachel, gespielt von Camila Morrone (28), die mit ihrem Verlobten Nicky, dargestellt von Adam DiMarco, kurz vor der Hochzeit dessen wohlhabende Familie besucht. Was als höflicher Antrittsbesuch beginnt, kippt in ein unheimliches Spiel aus Andeutungen, Ritualen und stummem Druck innerhalb eines Hauses, in dem nichts so ist, wie es scheint. Mit den Duffer-Brüdern als Produzenten und einer Geschichte, die jede Etappe des Hochzeitstags abklopft, verspricht die Serie subtile Gänsehaut statt Splatter und einen Countdown, bei dem jede Minute zählt.
Mehr Details verrät Showrunnerin Haley Z. Boston, die das Projekt leitet, während die Duffer-Brüder im Hintergrund die Fäden ziehen. Jede Folge spielt am Tag der Zeremonie und verdichtet Rachels Blick auf die Schwiegerfamilie, deren Höflichkeit immer wieder Risse bekommt. Jennifer Jason Leigh (64) und Ted Levine sorgen im Ensemble für zusätzliche Schwere, während Adam DiMarco als Bräutigam zwischen Loyalität und Blindheit laviert. "Selbst wenn [Rachel] nicht in einer Szene ist, haben wir die Serie immer so aufgebaut, dass ihr Unbehagen spürbar bleibt", sagte Haley bei ScreenRant. Es gehe um das Gefühl, in ein Haus zu treten, dessen unausgesprochene Regeln man nicht kennt und plötzlich mittendrin ist. Ein erster Eindruck wird ab dem Startdatum möglich, wenn Netflix die Folgen weltweit freischaltet.
Abseits der Serienfakten ist die Duffer-DNA klar erkennbar: Matt und Ross sind für sorgfältig geschichtete Spannungsbögen bekannt, die Alltagsmomente in behutsam gesteigerte Albträume verwandeln. Camila, die vielen durch "Daisy Jones & The Six" vertraut ist, setzt hier auf eine Figur, deren Misstrauen aus Blicken, Pausen und kleinen Gesten wächst. Jennifer bringt ihre Vorliebe für ambivalente Familienrollen ein, während Ted mit seiner markanten Präsenz oft schon durch ein gehauchtes Wort die Atmosphäre kippen lässt. Wer Hochzeiten mit Lampenfieber verbindet, findet in dieser Geschichte das Echo einer universellen Erfahrung: Man betritt eine neue Familie und lernt, wie viel zwischen den Zeilen gesagt wird.







