Diese "Stranger Things"-Rolle sollte in Staffel eins sterben
In Hawkins sollte es schon ganz am Anfang einen Schockmoment geben: Steve Harrington, gespielt von Joe Keery (33), stand in Staffel eins von Stranger Things auf der Abschussliste. Das bestätigten die Macher der Serie Matt und Ross Duffer (41) in einem Gespräch mit Entertainment Weekly: "Das war knapp. Aber wir haben uns einfach in Joe Keery verliebt, aber hätten wir Joe Keery nicht gemocht, wäre Steve weg gewesen."
Die Duffer-Brüder erklärten zudem, wie bewusst sie mit Serientoden umgehen. "Wir redeten da ständig drüber. Was uns oft zurückhielt, ist die Frage nach den Konsequenzen", betonte Matt und nannte Mike als Beispiel: Wäre er gestorben, wäre die Serie "unglaublich düster und deprimierend" geworden. Zugleich verwiesen die Duffer-Brüder auf die Wucht vergangener Tode, etwa von Eddie, Bob, Barb oder Billy. Jeder Abschied solle spürbare Folgen haben, deshalb entscheide man vorsichtig, wann es wirklich so weit ist.
Steves Entwicklung von einem etwas leichtfertigen Jugendlichen hin zu einem verantwortungsvollen Freund und Beschützer war ein Highlight der Serie und wurde zuvor von den Fans gefeiert. Doch in der finalen, fünften Staffel schlug sein Verhalten wieder alte Pfade ein, was zu Spannungen mit Dustin und Unmut bei den Fans der Serie führte. Vor allem Steves Konflikte um Nancy und seine Rivalität mit Jonathan weckten Erinnerungen an einen früheren Steve, den viele Zuschauer nicht mehr sehen wollten. Trotz oder gerade wegen seiner dynamischen Entwicklungen ist Steve eine der komplexesten Figuren von "Stranger Things".









