"Rosenheim-Cops": Marisa Burger bekam erst eine Absage
Marisa Burger (52) hat verraten, dass sie beinahe nicht zu Frau Stockl bei den Rosenheim-Cops geworden wäre. In einem Gespräch mit der Abendzeitung erinnerte sich die Schauspielerin daran, wie sie Anfang der 2000er eigentlich schon aus dem Rennen gewesen war. Beim ersten Casting las Marisa die gewünschten Szenen, spürte sofort, dass diese Sekretärin genau ihr Ding sei – und bekam trotzdem eine Absage. Eine andere Darstellerin bekam zunächst die Rolle, die Serie stand kurz vor dem Start, und für Marisa schien der Traum von Frau Stockl geplatzt.
Wie Marisa in dem Interview erklärte, wurde die Regisseurin, die für die erste Besetzung verantwortlich war, noch vor der Premiere ausgetauscht. Damit ergab sich eine neue Chance: "Der neue Regisseur hat die Serie dann neu aufgezogen und sich noch mal mein Casting-Band angeschaut. [...] Ich wurde noch mal zum Vorsprechen eingeladen und habe die Rolle schließlich bekommen", erklärte die Schauspielerin. Ursprünglich sei sogar geplant gewesen, sowohl ihre Figur als auch die von Kollege Max Müller (60) klein zu halten. Stattdessen wuchs Frau Stockl mit den Jahren zur unverzichtbaren Konstante der Krimireihe heran und blieb dem Format bis zur 25. Staffel treu.
Mit dem Ausstieg von Marisa bei den "Rosenheim-Cops" ging nun eine Ära zu Ende – und zugleich stellte sich die Frage, wer künftig an der legendären Empfangstheke sitzen würde. Schnell stand fest: Schauspielerin Sarah Thonig (33) übernimmt die Rolle der Sekretärin. Sie war bereits seit Jahren als Christin Lange im Polizeipräsidium zu sehen und steigt nun offiziell auf. In einer Erklärung betonte das ZDF: "Sarah ist seit 2014 Teil unseres Ensembles und hat mit ihrer authentischen, frischen Art das Publikum für sich gewonnen." Gleichzeitig versprach der Sender, dass der Rollenwechsel für viele neue und humorvolle Geschichten sorgen werde.





