David Harbour erzählt offen von seiner bipolaren Störung
David Harbour (50) erzählte vor Jahren erstmals von seiner bipolaren Störung. Nun hat der Schauspieler erneut ein Interview zu dem Thema gegeben. Der Stranger Things-Star erzählte gegenüber Future of Personal Health, dass er Alkohol aufgegeben habe und seine bipolare Störung direkt angegangen sei. Das habe ihm ermöglicht, seine "Träume zu leben". Der 50-Jährige betonte: "Meine psychische Erkrankung ist etwas, mit dem ich lebe, aber sie definiert mich nicht." Gleichzeitig wolle er anderen Menschen Mut machen, sich Hilfe zu holen.
Seine Diagnose erhielt David in den Zwanzigern nach einer manischen Episode, die sogar zu einer kurzen Zwangseinweisung führte. Seit er in Therapie ist, habe er keine Eskalationen mehr erlebt, wie er weiter berichtete. "Kürzlich habe ich mit intensiver Psychotherapie begonnen, und sie hat bei meiner Behandlung einen riesigen Unterschied gemacht", sagte er der Plattform. Gleichzeitig gab er zu: "All dem liegt ein grundlegender Narzissmus zugrunde, der mich glauben lässt, ich sei der Mittelpunkt aller Dinge, im Guten wie im Schlechten."
Parallel meisterte David zuletzt den globalen Pressetrubel zur fünften Staffel von "Stranger Things". Die finale Folge wurde am 1. Januar auf Netflix veröffentlicht und erhielt gemischte Reaktionen. Einige Fans warfen den Duffer-Brüdern vor, der Story am Ende nicht gerecht geworden zu sein. Der Darsteller von Jim Hopper schien jedoch zufrieden mit der Arbeit der Drehbuchautoren. "Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Es ist die beste Episode, die sie je gemacht haben", schwärmte er im Podcast "Happy Sad Confused".






