So stellte Prinz Philip das Palastpersonal auf die Probe
Prinz Philip (†99) hatte im Buckingham Palast seinen ganz eigenen Humor – und den bekam vor allem das Hauspersonal zu spüren. Besonders angetan war der verstorbene Herzog vom chinesischen Speisesaal im Ostflügel, reich geschmückt mit Drachen und Chinoiserie-Details. Dort versteckte er unter dem Kaminsims, direkt im Maul eines Drachen unter einer kunstvollen Uhr, kleine Erbsen. So wollte er testen, ob die Angestellten wirklich jede noch so versteckte Ecke säuberten. Prinz William (43) erinnerte sich später in der Apple-TV-Sendung "The Reluctant Traveler" an seinen Großvater und nannte ihn "unglaublich amüsant" – ein Royal, der selbst den Alltag im Palast in ein Spiel verwandelte.
In der Show schwärmte der Prinz: "Wir hatten viele Lacher und er hatte einen großartigen Sinn für Humor, genauso wie meine Großmutter eigentlich. Aber mein Großvater war definitiv derjenige, der für einige Lacher sorgte." Schon in der BBC-Doku "Prince Philip: The Royal Family Remembers" hatte William gemeinsam mit seinen Cousins Peter Phillips und Zara Tindall (44) vom berühmten Senf-Streich erzählt: Bei Familiengrillabenden ließ der Royal die Enkel eine Senftube in den Händen halten, nur um sie dann mit einem kräftigen Schlag zusammenzudrücken, sodass der Inhalt an die Decke schoss. "Er hat dafür viel Ärger von meiner Großmutter bekommen", verriet William damals.
Abseits des royalen Protokolls zeichnen solche Anekdoten das Bild eines Großvaters, der seine Familie gern um sich hatte und der mit seinen Späßen für eine lockere Atmosphäre sorgte. William beschrieb in der Apple-TV-Sendung: "Es herrschte immer Herzlichkeit, immer Lachen, immer ein Gefühl von Familie. Meine Großeltern liebten es, die Familie um sich zu haben, deshalb wurden wir immer ermutigt, zu kommen und zusammen zu sein." Gerade diese privaten Erinnerungen – ob Erbsen im Drachenschlund oder Senf an der Decke – zeigen die verspielte Seite von Philip, die seine Enkel bis heute verbindet und die sie in Interviews immer wieder gemeinsam lebendig werden lassen.






