Eiskalte Fronten: Mickey Rourke lästert über Robert De Niro
Mickey Rourke (73) teilt erneut gegen Robert De Niro (82) aus – und das mit Worten, die sitzen. In einem TV-Interview, auf das sich FandomWire beruft, erklärt der Schauspieler, er habe sich am Set des Okkult-Thrillers "Angel Heart" verletzt und gedemütigt gefühlt. Der Auslöser liege Jahrzehnte zurück: Während der Dreharbeiten 1987 in New York sei es zwischen beiden heftig gekracht. Mickey behauptet, Robert habe ihn außerhalb der Kamera eiskalt ignoriert. "Ich schaue nicht mehr zu ihm auf, ich schaue durch ihn hindurch", sagt Mickey – eine klare Ansage an den Hollywood-Veteran, mit dem er seit damals auf Kriegsfuß steht.
Hintergrund der Fehde ist laut Mickey ein Konflikt über schauspielerische Ratschläge, die er Robert ungefragt gegeben habe. Seither sei der Ton frostig geblieben. Mickey legt nach und behauptet, Robert habe später verhindert, dass er in Martin Scorseses (83) Gangsterepos "The Irishman" mitwirkt. "Die Casting-Person sagte meinem Manager, dass Robert De Niro sich weigerte, mit mir in einem Film zu arbeiten", so Mickey in dem zitierten Interview. Das habe ihn besonders getroffen, weil er damals finanziell klamm gewesen sei. Aus dem Umfeld der Produktion klingt das jedoch ganz anders: Wie Page Six berichtet, dementierten sowohl Mitglieder des Produzententeams als auch Casting-Direktorin Ellen Lewis, dass Mickeys Name jemals ernsthaft für "The Irishman" im Gespräch gewesen sei.
Die beiden Schauspieler kreuzten ihre Wege nach "Angel Heart" nicht wieder vor der Kamera, und privat scheint es ebenfalls keine Annäherung gegeben zu haben. Mickey spricht häufig offen über harte Lebensphasen und Rückschläge abseits des Sets, was seinen Worten zusätzliche Schärfe verleiht. Robert wiederum gilt als zurückhaltend und meidet öffentliche Schlagabtäusche, die über seine Rollen hinausgehen. Aus ihrem kurzen, intensiven Aufeinandertreffen am Set ist eine langlebige Eiszeit geworden, die in Interviews immer wieder aufbricht – ein Kapitel Hollywood-Geschichte, das bis heute ohne Versöhnung auskommt.









