Neue Lady Whistledown: Bridgerton-Showrunnerin gibt Hinweis
Die vierte Staffel von Bridgerton endet mit einer echten Überraschung: Nachdem Penelope, gespielt von Nicola Coughlan (39), die berühmte Feder von Lady Whistledown niederlegt, taucht im großen Finale plötzlich eine frisch gedruckte Ausgabe des Klatschblatts auf. Wer dahintersteckt, bleibt vorerst ein Rätsel. Showrunnerin Jess Brownell hat nun jedoch einen spannenden Hinweis gegeben. Gegenüber Cinemablend verriet sie, dass die neue Stimme genau weiß, was sie tut – und offenbar keine Angst vor der einflussreichen Familie Bridgerton hat.
Damit entfernt sich die Serie bewusst von den Romanvorlagen von Julia Quinn. In den Büchern gibt es keine zweite Lady Whistledown. Brownell erklärt den kreativen Schritt so: "Letztendlich wollten wir die Stimme von Julie Andrews nicht ungenutzt lassen. Und ich finde, Whistledown ist erzählerisch und thematisch ein so wirkungsvolles Mittel und auch im Hinblick auf die Konflikte in der Serie sehr wichtig. Jetzt haben wir ein echtes Geheimnis darum, wer Whistledown ist, weil es so in den Büchern nicht vorkommt." Besonders brisant: Auf die Frage, ob die neue Lady Whistledown den Bridgertons wohlgesonnen sei, antwortete Jess deutlich, dass gerade diese Familie "ein gefundenes Fressen für Klatsch" sei. Eine neue Lady Whistledown würde ihren Job nur dann richtig machen, wenn sie sich genau dort bediene.
Für Penelope war ihre Rolle als Enthüllungsautorin immer wieder ein moralischer Drahtseilakt – vor allem, wenn es um Menschen ging, die ihr nahestanden. So entschied sie sich etwa, Benedicts Liebesleben in der aktuellen Staffel nicht öffentlich auszubreiten, um ihn zu schützen. Mit einer neuen, womöglich skrupelloseren Autorin könnte sich das nun ändern. Zwar bleibt Julie Andrews weiterhin die Stimme des Society-Klatschs, doch inhaltlich scheint ein deutlich schärferer Ton anzustehen. Die Hinweise der Showrunnerin lassen vermuten: Auf die Bridgertons – und ganz Mayfair – kommen turbulente Zeiten zu.










