

Prinz Harrys Sorgen: Werden Charlotte und Louis "Ersatz"?
Prinz Harry (41) hat in einem Interview mit dem Telegraph offen über seine Rolle als "Ersatz" gesprochen – und dabei auch Nichte Charlotte (10) und Neffe Louis (7) im Blick gehabt. Der Herzog von Sussex schilderte, dass er William (43) seine Sorgen um die Zukunft der beiden jüngeren Kinder von William und Prinzessin Kate (44) mitgeteilt habe. Auf die Frage, mit wem er darüber sprach, machte Harry klar: mit William – und dessen Reaktion war unmissverständlich. William habe ihm "sehr deutlich" gesagt, seine Kinder seien nicht Harrys Verantwortung.
Harry begründete seinen Vorstoß mit seinem eigenen Erleben als jüngerer Bruder des Thronerben. "Als jemand, der Dinge gerne repariert", sagte er dem Telegraph, sehe er es als Aufgabe, Muster anzusprechen, die Menschen schadeten. In seinem Buch beschreibt er den "Spare" als "den Schatten, die Unterstützung, Plan B". Er behauptet außerdem, der Begriff sei in der Familie als nüchterne Tatsache verwendet worden. So zitiert er König Charles III. (77) mit den Worten: "Wunderbar! Jetzt hast du mir einen Erben und einen Ersatz gegeben – meine Arbeit ist getan." Trotz Williams klarer Kante bleibt für Harry die Sorge: Unter den drei Kindern George (12), Charlotte und Louis werde "mindestens eines wie ich enden, der Ersatz". Royal-Beobachter verweisen hingegen darauf, dass Charlotte und Louis dank moderner Erziehung und der Reform der Thronfolge als Gleichberechtigte neben George aufwachsen.
Hinter den Kulissen gilt, dass William und Kate darauf achten, die drei Kinder so gleich wie möglich großzuziehen. Freundinnen und Freunde der Familie berichten, dass die Geschwister oft als Team auftreten und jeder eigene Interessen gefördert bekommt – ob Sport, Musik oder Schulprojekte. Dass Harry das Thema trotzdem umtreibt, hat mit seiner Biografie zu tun: Der Autor hat in "Spare" viele persönliche Erlebnisse verarbeitet, die sein Verhältnis zur Familie geprägt haben. Bei öffentlichen Auftritten zeigen George, Charlotte und Louis sich oft vertraut miteinander, was Beobachter als Zeichen deuten, dass sie sich gegenseitig stärken – auch dann, wenn die Aufgaben im Königshaus später unterschiedlich ausfallen.








