

Ungewöhnlich starke Bindung: Ronja Forcher über Bruder Mikka
Ronja Forcher (29) hat in einem offenen Gespräch im BILD‑Podcast "May Way" über ihren Bruder Mikka gesprochen und dabei eine Geschichte geteilt, die ihr sichtlich nahegeht. Die Schauspielerin, bekannt aus Der Bergdoktor, erinnerte sich daran, wie 2004 – sie war damals acht Jahre alt – der ersehnte Familienzuwachs in Tirol zur Welt kam. Ihre Eltern, die zuvor mehrere Schwangerschaften verloren hatten, hätten sich "unglaublich gefreut", als feststand, dass Mikka bleiben würde. Ronja, die damals bereits erste Dreherfahrungen sammelte, war oft eng an seiner Seite. "Dadurch, dass ich so viel älter bin, war ich oft auch wie eine zweite Mama für ihn", sagte sie im Podcast und machte klar, wie sehr sie diese Bindung geprägt hat.
Heute ist Mikka Anfang zwanzig, steht vor einem Umzug nach Wien und will dort mit seiner Freundin Sophie zusammenziehen. Die Verbindung zwischen den beiden Geschwistern ist weiterhin stark, aber anders als früher. "Ich habe mir immer gewünscht, dass dieser Moment kommt, wo wir uns als Geschwister und wirklich auch als Erwachsene kennenlernen, und jetzt ist es so weit", schwärmte Ronja. Über ihren Bruder findet sie nur warme Worte: Mikka sei "ein toller Mensch, unglaublich liebevoll und lustig". Gleichzeitig räumte die Wahl-Potsdamerin ein, dass sie sich "viel zu selten" sehen. Zwischen Dreharbeiten für "Der Bergdoktor", ihrer Musik und weiteren Projekten liege das einfach in der Natur ihres vollgepackten Alltags.
Hinter der rührenden Familiengeschichte steht auch eine Hommage: Mikka trägt die Vornamen Mattheo Xander und wurde nach dem Großvater Michael väterlicherseits benannt, den Ronja nie kennenlernen konnte. Die Schauspielerin spricht immer wieder wertschätzend über ihre Familie, die sie an die Anfänge erinnert – an die Zeit, in der sie als große Schwester Verantwortung übernahm und Nähe schaffte, wenn die Eltern viel arbeiteten. Heute genießt sie die Gespräche auf Augenhöhe, während er seinen eigenen Weg geht. Und wenn Ronja über ihn spricht, klingt jedes Wort nach Verbundenheit: ein erwachsener Bruder, auf den sie stolz ist, und eine Beziehung, die mitgewachsen ist.






