Nach tragischem Todesfall: Gene Hackmans Villa wird verkauft
Ein Jahr nach dem tragischen Fund der Leichen von Gene Hackman (†95) und seiner Frau Betsy Arakawa in Santa Fe steht ihr letztes gemeinsames Zuhause zum Verkauf. Das weitläufige Anwesen im Südwest-Stil liegt in einer abgeschirmten Community mit Blick auf die Rocky Mountains und wurde jetzt für 5,37 Millionen Euro gelistet. Die Immobilie bietet sechs Schlafzimmer, zehn Bäder und erstreckt sich über mehr als 53 Hektar. Gene und Betsy waren am 26. Februar des vergangenen Jahres in dem Haus entdeckt worden. Die Behörden hatten beide Todesfälle als natürliche Ursachen eingestuft.
Das Haus wurde bereits 1990 umfassend von Grund auf umgestaltet und schaffte es damals sogar in das Magazin Architectural Digest, das die rustikale, aber luxuriöse Gestaltung präsentierte. Eine Umweltuntersuchung des Geländes nach dem Tod des Paares ergab zwar Spuren von Nagetieren in mehreren Nebengebäuden, jedoch nicht im Haupthaus. Nach Angaben der Behörden starb Gene an Herzleiden in Verbindung mit Alzheimer, während Betsy an den Folgen des Hantavirus erlag – einer seltenen, durch Nagetierkot übertragenen Lungenkrankheit. Auf ihrem Laptop fanden Ermittler Suchanfragen zu grippeähnlichen Symptomen, Atemübungen und möglichen Corona-Anzeichen. Außerdem hatte sie mehrfach eine Praxis wegen "Verstopfung" und Beschwerden angerufen, zum vereinbarten Termin erschien sie jedoch nicht.
Wer nun finanziell von dem Hausverkauf profitiert, ist bislang unklar. Genes Nachlass war seiner Frau Betsy zugesprochen. Gerichtsmediziner gehen jedoch davon aus, dass Betsy am 12. Februar 2025 starb, während Gene erst am 18. Februar verstarb. Deshalb könnten Genes Kinder das Anwesen in Santa Fe geerbt haben, sofern kein anderer Begünstigter eingetragen wurde. Der Oscarpreisträger hatte drei Kinder: Christopher, Elizabeth und Leslie.




