Familienstreit: Gene Hackmans Grab noch immer unmarkiert
Ein Jahr nach dem Tod von Gene Hackman (†95) ist seine letzte Ruhestätte in Santa Fe, New Mexico, noch immer nicht mit einer Gedenktafel versehen. Der Hollywood-Star und seine Ehefrau Betsy Arakawa ruhen auf einem unscheinbaren Rasenfleck unter einem Baum, der lediglich mit Windspielen geschmückt ist. Eine einzelne Muschel markiert die Stelle, an der die beiden im Rahmen einer privaten Zeremonie beigesetzt wurden, nachdem sie im Februar 2025 in ihrem Haus verstorben waren. Zum ersten Todestag des Schauspielers gab es laut Daily Mail weder Blumen noch andere Zeichen von Besuchern, die dem legendären Darsteller die letzte Ehre erweisen wollten.
Während die Grabstätte unberührt bleibt, tobt hinter den Kulissen ein Rechtsstreit um Genes Vermögen von geschätzten 78 Millionen Euro. Wie Gerichtsdokumente zeigen, hatte der zweifache Oscar-Preisträger seine drei erwachsenen Kinder in seinem Testament komplett enterbt. Stattdessen sollte sein gesamtes Vermögen an Betsy gehen, die er 1991 geheiratet hatte. Auch Betsys Testament erwähnt die Kinder nicht und sieht vor, dass ihr Vermögen an Wohltätigkeitsorganisationen geht. Dennoch haben alle drei Kinder, die zum Zeitpunkt des Todes ihres Vaters mit ihm zerstritten waren, vor Gericht den Status als "interessierte Parteien" im Nachlassverfahren beantragt.
Gene und Betsy waren im Februar 2025 innerhalb weniger Tage verstorben. Die 65-jährige Betsy starb am 12. Februar an Komplikationen durch das Hantavirus, eine von Nagetieren übertragene Atemwegserkrankung. Der an Alzheimer erkrankte Gene lebte noch eine Woche weiter in dem gemeinsamen Haus, ohne zu begreifen, was geschehen war, bevor er am 18. Februar im Alter von 95 Jahren verstarb. Der Schauspieler, der durch Filme wie "The French Connection", "Unforgiven" und "The Royal Tenenbaums" berühmt wurde, hatte sich nach seiner Karriere nach Santa Fe zurückgezogen, wo er sich der Malerei widmete.






